Weinheim, 8. Juni 2020 —- Weidmüller, Hersteller von Elektronik und elektrischer Verbindungstechnik, hat in seinem Shopfloor den digitalen Arbeitsplatz für seine Werker entwickelt – auf Basis der SAP Digital Manufacturing Suite. Umsetzungspartner war der IT-Dienstleister Syntax.
Weidmüller wollte in seinem thüringischen Werk Wutha-Farnroda die Fertigungsprozesse digitalisieren – als Blaupause für weitere Weidmüller-Produktionsstandorte rund um den Globus. Ziel war es, die digitale Durchgängigkeit zu erhöhen, soweit wie möglich papierlos zu arbeiten, Transparenz in die Prozesse zu bringen sowie die Flexibilität von Mensch und Maschine zu maximieren. „Wir wollten eine IT-Lösung, die den Alltag der Werker konkret verbessert. Mit der Digitalisierung die Arbeit angenehmer gestalten“, erklärt Dr. Patrick-Benjamin Bök, Leiter Global Digitalization/Corporate Factory IT & Technologies bei Weidmüller.

Dafür wurden die Maschinen mit Messzellen ausgestattet und über einen eigens entwickelten IoT-Controller angebunden. Zudem greift das eingeführte Manufacturing Execution System (MES) auf das ERP-System zu: Früher lagen die Daten noch an verschiedenen Stellen in ihren Silos, heute sind sie zentral erfasst. Sie können von überall genutzt und analysiert werden. Alle Betriebsdaten der Maschinen im Shopfloor sind einsehbar; Probleme lassen sich so schon bei der Entstehung beheben und defekte Teile austauschen. Mit der neuen Transparenz optimiert Weidmüller nicht zuletzt die Produktion und passt zum Beispiel die geplanten Druck- und Kühlzeiten von Spritzgussmaschinen an die Realität an.

In erster Linie profitieren jedoch die Arbeiter vom neuen Digital Workplace. „Anstelle eines Klemmbretts haben die Werker heute einen iPod in der Hand, auf dem sie alle für sie relevanten Daten angezeigt bekommen“, erklärt Bök. Die Werker sehen auf ihrem Display den aktuellen Status ihrer Maschinen, die Auslastung und mögliche Probleme. Damit sparen sie sich die permanenten Kontrollgänge. Zudem lassen sich Sichtprüfungen jetzt von überall über den iPod dokumentieren, Mengen verbuchen oder Material einscannen. Insgesamt sind die Wege in der Fertigung damit viel kürzer.

„Der zentrale Erfolgsfaktor für uns war der Implementierungspartner mit seiner agilen Vorgehensweise. Weil wir auch während des Projekts noch nicht genau wussten, wohin es gehen soll, und wir bei Bedarf mittendrin den Kurs ändern konnten. Zudem punktete Syntax mit einer hervorragenden Branchenkenntnis, die ihresgleichen sucht“, sagt Bök. „Ich bin mir nicht sicher, ob wir das Projekt mit einem anderen Dienstleister genauso erfolgreich abgeschlossen hätten. Deswegen setzen wir natürlich auch in Zukunft auf Syntax.“

Björn Bartheidel, Head of IoT & Manufacturing bei Syntax, erklärt: „Wir sind stolz, dass wir dieses Projekt bei Weidmüller gemeinsam so erfolgreich abschließen konnten. Weidmüller hat alle Stakeholder frühzeitig und optimal eingebunden. So lassen sich ideale Ergebnisse realisieren. Wir freuen uns auf die weiteren Roll-outs des digitalen Workplace in der Weidmüller-Fertigung.“

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