Der Lifestyle der heutigen Jugend ist sehr zwiespältig. Es gibt einige Faktoren, die aber jeder junge Mensch in den gleichen Maßen mitbekommt. Nur der Umgang mit diesen Faktoren, ist grundsätzlich verschieden. Die westliche Jugend ist seit den achtziger Jahren in eine Gesellschaft geworfen worden, der es an keinen lebensnotwendigen Gütern mangelt. In den neunziger Jahren haben sich diese Güter noch vermehrt, und in den Nullerjahren kommt diese Entwicklung der Jugend zum ersten Mal deutlich ins Bewusstsein. Der technische Fortschritt brachte in den vergangenen Dekaden einen neuen Lifestyle und einen großen Unterschied im Umgang mit der Welt.
Das Leben zu gestalten, wenn man alles hat was man benötig, birgt Tücken. Einerseits kann man der Sinnlosigkeit des Daseins verfallen, man kann sich den zahlreichen Ablenkungen die es so gibt hingeben. Durch das Fernsehen, das Internet und durch jegliche Art der Medien lässt sich der Tag begehen. Allerdings schneidet uns der Überfluss an Konsumgütern und Medien von der Natur ab. So kommen die, vor allem in Großstätten, häufig vertretenen städtischen Krankheiten auf. Durch einen kleinen Bezug zu unseren Wurzeln und zur Natur, entstehen häufig Depressionen. Man könnte sagen, dass ein Leben das sich auf reinen Lustgewinn durch materiell Guter definiert, oft als unerfüllt angesehen wird. Trotzdem ist dieser Lifestyle in großen Städten bei vielen Jugendlichen anzutreffen. Es ist fraglich, wie die Zukunft der Menschen aussieht. Eines ist klar, das Ausmaß der Güter und der luxuriösen Lebensqualität die sich der Mensch seit der Industrialisierung aufgebaut hat, wird nicht ewig anhalten können. Als junger Mensch muss man einen weiteren Vorteil dieser Zeit schätzen. Das ist der nahezu uneingeschränkte Zugriff auf Wissen und Bildung. Durch die Schulpflicht und durch zahlreiche Bibliotheken ist es möglich, sich Informationen über diese Welt einzuverleiben.

Der Erhalt der Lebensqualität als Lifestyle
Seitdem der Zeitungsdruck erfunden worden ist, ist man im Bilde was auf der Welt vorgeht. Durch das Internet hat sich diese Informationsqualität noch um ein Vielfaches verbessert. Der Lifestyle eines weiteren großen Teiles der Jugend, zeichnet sich durch soziales Engagement aus. Die Sorge um den Erhalt der Lebensqualität und das Hoffen auf eine Verbreitung einer hohen Lebensqualität auf die gesamte Weltbevölkerung, ist ebenfalls eine weit verbreitete Lebenseistellung vieler Jugendlicher. Durch die Unsicherheiten auf den Finanzmärkten und ein erhöhtes Bewusstsein für die Ungerechtigkeiten auf der Welt, entstehen zahlreiche Vorschläge für die Umstrukturierung bestehender Systeme. Man könnte sagen, es ist „In“ sich um die Menschheit zu sorgen.