Zahlreiche Büroangestellte leiden unter der starken körperlichen Belastung, der sie Tag für Tag ausgesetzt sind. Hört erst einmal komisch an – ist aber so. Denn sie sitzen sich krank. Dauerhaft falsches Sitzen stellt eine enorme Belastung für den Rücken dar. Das ist nicht zuletzt daran zu kennen, dass fast 2/3 aller Büroangestellten über häufige oder sogar ständige Rückenschmerzen klagen. Die menschliche Wirbelsäule ist einfach nicht für dauerhaftes Sitzen geeignet – für eine richtige Versorgung benötigt sie stetige Bewegung.

Mit Bewegung den Schmerzen vorbeugen

Im Kampf gegen Rückenschmerzen, am besten schon zur Vorbeugung, steht an erster Stelle also Bewegung. Da es im Büro aber oftmals leider nicht möglich, sich die nötige Bewegung zu verschaffen, ist ergonomisches Sitzen ganz wichtig. Ein guter, ergonomischer Bürostuhl allein, reicht dafür aber nicht aus. Egal, ob es sich um Bürodrehstühle, Stehstühle oder Chefsessel handelt, der Sitzende muss mitarbeiten. Also dynamisches Sitzen ist ganz wichtig: mal aufrecht, mal zurückgelehnt und mal vorgeneigt. Arbeitsstühle mit der Funktion „dynamisches Sitzen“ sind darum gut geeignet, denn die Rückenlehne kann sich durch diese Funktion mitbewegen und stütz den Rücken dabei gleichzeitig.

Aber auch der beste Bürostuhl kann seine Funktion nur dann auf den menschlichen Körper übertragen, wenn der Nutzer den Stuhl auch komplett nutz. Die Sitzfläche ist also vollständig zu nutzen, sodass auch noch 2/3 der Oberschenkel auf ihr aufliegen. Nur so kann die Rückenlehne, die zuvor auf die individuellen Körpermaße eingestellt wurde, die Wirbelsäule auch optimal abstützen. Ein weiterer wichtiger Punkt beim richtigen Sitzen ist, dass die Füße am besten hüftbreit nebeneinander stehen. Also möglichst nicht über einen längeren Zeitraum die Beine übereinander schlagen oder um das Untergestellt des Stuhles „wickeln“ – aber auch hier gilt: die Abwechslung und Dynamik machen es!