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Kann Wasserstoff die Energiewende retten? Nein, er ist viel zu gefährlich und zu teuer!

Kann Wasserstoff die Energiewende retten? Nein, er ist viel zu gefährlich und zu teuer! Wikipedia: „Der Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ (Kennzeichen D-LZ129), benannt nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, war neben seinem Schwesterluftschiff LZ 130 eines der beiden größten jemals gebauten Luftfahrzeuge. Seine Jungfernfahrt war im März 1936. Am 6. Mai 1937 wurde er bei der Landung in Lakehurst (New Jersey, USA) zerstört, als sich die Wasserstofffüllung entzündete. 35 der 97 Menschen an Bord sowie ein Mitglied der Bodenmannschaft kamen ums Leben.

NAEB 2020 am 4. Oktober 2020

Bundesregierung, Landesregierungen und Kommunen preisen Wasserstoff als Heilsbringer für die Energiewende. Unterstützt werden sie dabei von fast allen Parteien. Wasserstoff soll die Stromversorgung sichern und als Treibstoff für Autos, Busse und Lastwagen dienen, sowie Wohnungen heizen. Darüber hinaus soll er auch Grundlage für die Erzeugung flüssiger Treibstoffe und anderer Chemieprodukte sein. Selbst Stahl könne mit Wasserstoff hergestellt werden. Natürlich soll ausschließlich „grüner“ Wasserstoff, der mit Strom von Wind-, Solar- und Biogasanlagen gewonnen wird, die Weltrettung ermöglichen. Über Kosten, Probleme und Gefahren wird geschwiegen. Solche Kleinigkeiten sind vernachlässigbar, wenn es um die vermeintliche Rettung der Welt geht.

Grundsätzlich kann Wasserstoff zur Stromerzeugung, zum Antrieb von Autos und zum Heizen dienen. Darüber hinaus ist Wasserstoff ein wesentlicher Grundstoff für viele Chemikalien. Für die chemische Industrie ist er unverzichtbar. Als Energieträger zur Stromerzeugung, zum Antrieb von Fahrzeugen und zur Wärmeerzeugung hat er jedoch Konkurrenten. Erdöl und Erdgas, Braunkohle, Steinkohle und Kernbrennstoffe, sowie Bio-, Wind- und Solarenergie können zum gleichen Zweck eingesetzt werden. Es sollten allerdings realistisch Kosten, Sicherheit und Umweltverträglichkeit der einzelnen Energieträger im Vergleich zum Wasserstoff ermittelt werden.

Mehr „grüner“ Wasserstoff, mehr Umweltfrevel
Wasserstoff schädigt die Umwelt auf den ersten Blick nur geringfügig. Bei der Verbrennung entsteht weitgehend nur Wasserdampf. Es bilden sich aufgrund hoher Verbrennungstemperaturen aber auch Stickoxide, die derzeitige, wenn auch unsinnige, Grenzwerte überschreiten können. Die aktuelle Euphorie für Wasserstoff kehrt solche Reaktionen unter den Tisch. Der Wasserstoff soll aus Windstrom, Solarstrom und Biogasstrom erzeugt werden, die die Umwelt stark belasten und eine Reihe von Tierarten sogar töten können. Indirekt trägt der „grüne“ Wasserstoff somit stark zur Umweltbelastung bei.

Hohes Gefahrenpotential
Wasserstoff wird erst bei minus 252 Grad Celsius flüssig. Er wird gewöhnlich in Behältern und Leitungen unter Drücken von 200 bis 700 bar gelagert und transportiert. Tanken ist mit einem hohen Sicherheitsaufwand verbunden, um den Austritt von Wasserstoff zu unterbinden, der leicht zu Knallgas-Explosionen führt. Im Hinblick auf die Sicherheit ist Wasserstoff der kritischste Brenn- und Treibstoff überhaupt.

Unerschwingliche Kosten
Die Kosten von „grünem“ Wasserstoff müssen deutlich höher sein als die Kosten für „grünen“ Strom, denn bei der Elektrolyse gehen mehr als 20 Prozent der eingesetzten Energie verloren. Zusätzlich müssen die Anlage- und Betriebskosten der Elektrolyse in Rechnung gestellt werden. Energie wird außerdem gebraucht, um den Wasserstoff auf mehrere hundert bar zu verdichten. Gasturbinen zur Stromerzeugung und die mit Wasserstoff betriebenen Motoren haben einen Wirkungsgrad von weniger als 40 Prozent. Hier gehen also nochmals 60 Prozent der verbliebenen Energie verloren. Die Nutzenergie von „grünem“ Wasserstoff liegt dann bei etwa 20 Prozent des eingesetzten „grünen“ Stroms, der im Mittel zurzeit mit 14 Cent/Kilowattstunde (Ct/kWh) nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) vergütet wird. Ohne Mehrwertsteuer dürfte die Nutzenergie aus „grünem“ Wasserstoff mindestens 70 Ct/kWh kosten. Braunkohle- und Kernkraftwerke hingegen erzeugen Strom bereits für 3 Ct/kWh.

Wasserstoff aus „grünem“ Strom gefährdet die Netzstabilität
Politiker und Profiteure, die die Energiewende propagieren, weisen ständig darauf hin, „grüner“ Strom werde immer billiger und habe bereits die Erzeugungskosten der Kohle- und Kernkraftwerke in neueren Anlagen erreicht oder gar unterschritten. Doch tatsächlich ist „grüner“ Strom immer teurer geworden. Der Strom aus grundlastfähigen Kraftwerken wurde durch Abgaben auf Kohlenstoffdioxid-Emissionen – prinzipiell Steuern – künstlich verteuert. Darüber hinaus wird „grüner“ Strom wetterabhängig statt bedarfsgerecht erzeugt, mal zu wenig, mal zu viel. Daher muss es parallel zur Ökostromeinspeisung Kraftwerke geben, die die Stromerzeugung bedarfsgerecht regeln können.

Drängt zu viel Ökostrom ins Netz, muss er exportiert werden, was Millionen von Euro kostet. Daher ist „grüner“ Strom zweitklassig. Ein stabiles Netz verträgt maximal 55 Prozent „grünen“ Strom. Bei höheren Einspeisungen wird das Netz instabil. Die Politik preist aber den „grünen“ Strom als Energieversorgung der Zukunft an. Dies ist eine Täuschung der Stromkunden. Darum bezeichnet der Stromverbraucherschutz NAEB diesen Strom als Fakepower (Fake = Täuschung).

Sinnvolle Energieträger
Mit Hilfe der Tabelle kann jeder selbst bewerten, welcher Energieträger für die verschiedenen Einsatzgebiete sinnvoll ist. Als Treibstoff für Fahrzeuge bleiben Benzin und Diesel optimal. Das gilt sowohl für die Energiedichte wie auch für die einfache und weitgehend sichere Handhabung. Zum Heizen sind Gase vorteilhaft, wenn eine Gasleitung vorliegt, deren Druck vom Versorger reguliert wird. Zur Verstromung sind die Brennstoffe der Tabelle zu teuer. Braunkohle und Kernbrennstoffe sind hierfür optimal. Doch gerade diese Brennstoffe werden aus ideologischen Gründen verdammt.

„Grüner“ Wasserstoff ist keine Lösung
„Grüner“ Wasserstoff kann keine Energiewende herbeiführen und ist auch kein Weltenretter. Nutzt man ihn als Stromspeicher, gehen 80 Prozent der Energie verloren. Im Umkehrschluss heißt das, dass die Fakepower-Anlagen verfünffacht werden müssten. Der Platz dafür in der BRD dürfte unzureichend sein. Darüber hinaus wächst der Widerstand in der Bevölkerung gegen den Bau vor allem von weiteren Windgeneratoren. Es gibt inzwischen mehr als 1.000 Antiwindkraft-Vereinigungen, die sich unter der Bezeichnung „Vernunftkraft“ zusammengeschlossen haben. Auch zum Heizen ist grüner Wasserstoff viel zu teuer. Die Kilowattstunde Heizwärme aus Wasserstoff ist mehr als dreimal teurer als aus Erdgas.

Es ist unverständlich, warum die Bundesregierung mit Ihren Fachleuten und viele weitere Politiker bei dieser Sachlage „grünen“ Wasserstoff als Brenn- und Treibstoff der Zukunft propagieren und zusätzlich sogar noch mehr als neun Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren für die Umstellung der Energieversorgung auf Wasserstoff freigeben wollen.

Ist überschüssige Fakepower etwa kostenlos? Viele Politiker fordern, die EEG-Abgabe auf den Elektrolysestrom zur Wasserstofferzeugung zu streichen. Damit würden die EEG-Kosten auf die zahlungspflichtigen Stromkunden abgewälzt. Wasserstoff würde nur auf dem Papier, aber niemals in Wirklichkeit preiswerter: Es ist eine Milchmädchen-Rechnung.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: StockKosh-Science-12

Warum Wasserstoff Quatsch ist
23. November 2019 | clixroom nature
Wasserstoff ist der Treibstoff der Zukunft und wird es wohl auch immer bleiben. Er vereint so viele Nachteile in sich, wie kaum eine andere Antriebstechnik. Und er ist unglaublich ineffizient. Die Brennstoffzelle wird schon seit Jahrzehnten entwickelt und es gibt zwar endlich Serienfahrzeuge, aber es sind so wenige, dass man sich fragt, warum hier immer noch Batterien bevorzugt werden. Wasserstoff kann man einfach tanken und das Gas hat einen hohen Brennwert. Ein Kilogramm enthält ungefähr die dreifache Menge Energie verglichen mit einem Liter Benzin oder Diesel. Aber das war es auch schon.
www.youtube.com/watch?v=ji8VRbHlnD0

Ist Wasserstoff der Jahrhundertflop der SPD? Stefan Wirtz, MdL (AfD)
21. Juli 2020 | AfD-Fraktion Niedersachsen
Zu der Aktuellen Stunde der SPD mit dem Titel: „Jahrhundertchance Wasserstoff – Eckpfeiler für eine saubere und innovative Energiewende! (Drs. 18/7025) sprach unser umweltpolitischer Sprecher Stefan Wirtz. Ist Wasserstoff wirklich die „Jahrhundertchance“ wie die SPD sagt? Wohl kaum, wenn man sich die Zahlen dahinter genau ansieht und etwas tut, was andere scheinbar vergessen haben: an den zahlenden Bürger denken.
www.youtube.com/watch?v=mso0vLksppE

Wasserstoff – Das Wundermittel der Zukunft? Teil 1
9. Juli 2020 | Dr. Dirk Spaniel
Was sind die chemischen Eigenschaften des Wasserstoffs und was bedeutet das für seine Anwendung als Energiespeicher von Erneuerbaren Energien?
www.youtube.com/watch?v=znHeC6wL99s

Wasserstoff – Das Wundermittel der Zukunft? Teil 2
17. Juli 2020 | Dr. Dirk Spaniel
Wasserstoff oder die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung
www.youtube.com/watch?v=iCSE6XEuF5c

Wasserstoff – Das Wundermittel der Zukunft? Teil 3
23. Juli 2020 | Dr. Dirk Spaniel
Wasserstoff oder die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung
www.youtube.com/watch?v=279O8Y05cgw

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Wird in der BRD zu viel oder zu wenig Strom erzeugt?

Wird in der BRD zu viel oder zu wenig Strom erzeugt? NAEB 2019 am 13. September 2020

Die BRD exportiert mehr Strom, als sie importiert. Sachunkundige Stromkunden leiten daraus ab, dass mehr Strom erzeugt wird, als verbraucht wird. Warum steigt dann der Strompreis immer weiter? Bei einem Überschuss sollten die Preise eigentlich fallen. Schuld ist die Energiewende, durch die das Weltklima gerettet werden soll.

Die Leitmedien präsentieren den Anschluss jeder neuen Ökostrom-Anlage als Erfolgsmeldung. Die riesigen Investitionssummen und die installierte Leistung (Energie/Sekunde) werden gern genannt. Meistens wird die installierte Leistung mit der eines Kernkraftwerkes verglichen. Das ist falsch. Ein Kraftwerk kann das gesamte Jahr lang volle Leistung abgeben, während Wind- und Solaranlagen im Jahresmittel nur 15 bis 20 Prozent ihrer installierten Leistung erreichen. Auch die Angabe, Ökostromanlagen könnten eine bestimmte Zahl von Haushalten versorgen, ist falsch. Nachts gibt es keinen Solarstrom und bei Windstille keinen Windstrom. Sie können dann keinen einzigen Haushalt versorgen.

Ökostrom ist Fakepower
Die fast 30.000 Wind- und über 1,5 Millionen Solaranlagen in der BRD haben zusammen eine installierte Leistung von mehr als 100.000 Megawatt (MW). Die für die BRD benötigte Leistung schwankt zwischen 40.000 und 85.000 MW, je nach Tageszeit und Wochentag. Theoretisch könnten also Wind- und Solarstrom die Vollversorgung übernehmen. Das ist jedoch ein Irrtum. Denn die durchschnittliche Leistung aller Anlagen liegt unter 20.000 MW. Sie schwankt wetterabhängig und im Laufe der Tageszeit zwischen Null und 60.000 MW, denn nachts scheint keine Sonne. Bei Starkwind und Sonnenschein und gleichzeitig geringer Nachfrage übersteigt die Leistung den Bedarf. Um das Netz stabilzuhalten, muss der überschüssige Strom kostenpflichtig exportiert werden. Die Abnehmer erhalten für den Strom also noch Geld (negative Börsenpreise).

Wind- und Solarstrom ist zweitklassig. Die wetterabhängigen Leistungen müssen durch Kraftwerke bedarfsgerecht eingeregelt werden. Bei nächtlicher Flaute muss die gesamte Leistung von den grundlastfähigen Kraftwerken kommen. Es kann daher keines dieser Kraftwerke eingespart werden. Die Politik „verkauft“ diesen wetterwendigen Strom jedoch als die Energie der Zukunft. Das ist eine Täuschung der Stromverbraucher. Daher bezeichnet der Stromverbraucherschutz NAEB diesen Ökostrom zu Recht als Fakepower. Fake bedeutet Täuschung.

Zu viel Strom
Bei Starkwind und Sonnenschein sind die Leistungen der Fakepower-Anlagen oft höher als der Bedarf. Dann muss die überschüssige Leistung preiswert oder gar unter Zuzahlung exportiert werden. Pumpspeicherwerke in Österreich nehmen diesen Strom gern, um damit Wasser in die Oberbecken zu pumpen. Bei Strommangel können sie dann Strom zu hohen Preisen exportieren. Es ist ein gutes Geschäft. Die Darstellung von Rolf Schuster zeigt deutlich, dass die BRD Strom zu niedrigen Preisen exportiert und Strom zu hohen Preisen importiert.

Um die Exportkosten gering zu halten, werden bei einer Überproduktion vor allem Windgeneratoren abgeschaltet. Die Betreiber stört das wenig. Sie erhalten auch eine Vergütung für Strom, der theoretisch hätte erzeugt werden können. Damit verteuert sich die in das Netz eingespeiste Fakepower um die Vergütungskosten für den „Phantomstrom“. Mit jeder weiteren Fakepower-Anlage steigen die Stromkosten schneller.

Zu wenig Strom
Die Leistung der verbliebenen Kraftwerke kann zur Zeit noch den Bedarf decken. Mit der geplanten Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken ist dies unmöglich. Es gibt zu wenig Gaskraftwerke. Die BRD ist dann auf Stromimporte angewiesen.

Mit der Abschaltung der grundlastfähigen Kraftwerke steigt gleichzeitig der Strombedarf. Denn für die freigesetzten Kraftwerker sollen neue Arbeitsplätze entstehen. Für wettbewerbsfähige Arbeitsplätze wird aber viel Strom benötigt. Woher soll dieser Strom kommen? Fakepower ist unzuverlässig. Benötigter Strom muss nachts und bei Flaute importiert werden. Es ist fraglich, ob die Nachbarländer den steigenden Strombedarf decken können.

Importe werden zusätzlich erschwert, wenn Fakepower-Anlagen weiter ausgebaut werden. Die dafür notwendigen hohen Regelkosten müssen dann die ausländischen Kraftwerke übernehmen. Das dürfte in den meisten Fällen inakzeptabel werden. Es ist damit keine sichere Stromversorgung mehr gewährleistet und die Schaffung neuer Arbeitsplätze wird zur Utopie.

Kosten
Die Erzeugungskosten für Strom aus Kern- und Braunkohlekraftwerken liegen bei 3 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh). Steinkohlestrom kommt auf 5 und Gasstrom auf 7 bis 8 Ct/kWh. Die Erzeugung ist planbar und regelbar.

Die Vergütungskosten von Windstrom an Land betragen etwa 9 Ct/kWh. Für Off-Shore sind es 15 bis 19 Ct/kWh ohne den Transport an Land. Solarstrom wird im Mittel mit mehr als 10 und Biogasstrom mit mehr als 15 Ct/kWh vergütet. Bis auf Biogasstrom ist die Leistung wetterabhängig und unplanbar. Unter Einschluss der Regelkosten ist Fakepower im Mittel fünfmal teurer als Kraftwerkstrom.

Zusammenfassung
In der BRD wird zu viel Fakepower erzeugt und es wird in Kürze zu wenig preiswerten und verlässlichen grundlastfähigen Kraftwerkstrom geben. Das Abschalten weiterer Kohlekraftwerke führt zu höherem Strombedarf für neue Arbeitsplätze, der durch wetterabhängige Fakepower nicht gedeckt werden kann. Fakepower-Exporte und Importe grundlastfähigen Kraftwerksstromes führen zu steigenden Regelkosten im Ausland, die zu Grenzsperrungen führen können. Es wird zu viel Fakepower und zu wenig grundlastfähiger Kraftwerkstrom erzeugt.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

Bildquellen:
[1] StockKosh-economy-1-7-60
[2] Rolf Schuster Vernunftkraft.de August 2020

An die Grünen: Werdet endlich erwachsen! – Udo Hemmelgarn – AfD-Fraktion im Bundestag
11. September 2020 | AfD-Fraktion Bundestag
www.youtube.com/watch?v=reZhnIZphMQ

Grünen-Chef greift AfD-Politiker an und blamiert sich komplett! – Christian Loose (AfD)
19. Juni 2020 | AfD-Fraktion NRW
Was unterscheidet Grüne und AfD-Politiker? Die einen gehen als verdiente Parteisoldaten aus der Politik in die Wirtschaft, die anderen kommen mit oft Jahrzehnten an Berufserfahrung aus der Wirtschaft in die Politik. Und das merkt man. Als der Grünen-Vorsitzende im Landtag NRW Christian Loose, den energiepolitischen Sprecher der AfD-Fraktion NRW, mit vermeintlich klugen Fragen angeht, merkt er gar nicht, dass er sich dabei nur selbst als ahnungslos entlarvt. Rede gehalten am 28. Mai 2020 im Landtag NRW.
www.youtube.com/watch?v=37rIuutSSfU

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Corona-Hilfen sollen die ins Chaos treibende Energiewende stützen

Corona-Hilfen sollen die ins Chaos treibende Energiewende stützen NAEB 2018 am 30. August 2020

Diese kritische Analyse setzt sich mit den Forderungen der Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der grünen Politikerin und Volkswirtschaftlerin Kerstin Andreae, auseinander.

Die Geschäftsführerin des BDEW, dessen Mitglieder für 90 Prozent des Stromabsatzes stehen, fordert durch ihre Pressestelle ständig den weiteren Ausbau von Wind- und Solaranlagen, um die Emissionen von Kohlenstoffdioxid nach den Plänen der Bundesregierung zu senken. [2] Im Jahr 2030 sollen 65 Prozent des Stromes aus sogenannten erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Nach den Angaben des BDEW müssten dazu jährlich Windgeneratoren mit einer installierten Leistung von mindestens 3.700 Megawatt (MW) hinzukommen. Die Fotovoltaik müsste mit einer installierten Leistung von 5.000 MW jährlich wachsen. Für Freiflächen sollten vorwiegend die Bereiche neben Autobahnen und Schienen dienen. Zur Finanzierung sollten auch die geplanten Corona-Hilfen herangezogen werden.

Umweltschäden wachsen
Nach den Forderungen von Frau Andreae sollen also jedes Jahr zu den fast 30.000 Windgeneratoren in der BRD noch mehr als 1.000 der 3,5 MW-Klasse oder mehr als 1.500 der 2,3 MW-Klasse hinzukommen. Mit maximalen Höhen bis zur Flügelspitze von 229 Metern überragen sie den Kölner Dom um 70 Meter. Die Angaben für den Flächenbedarf von Fundament, Montage- und Wartungsplatz sowie Zuwege schwanken stark.

Profiteure und Wendepolitiker sehen oft nur die Versiegelung durch das Fundament als nachteilig an. Umweltschützer und Kritiker der Energiewende tragen dagegen häufiger zu hohe Zahlen in die Diskussion. Gemessen am Beispiel der rund 20 Windgeneratoren, die sich rund um Schortens in Ostfriesland befinden, ist ein Flächenverbrauch von 4.000 bis 5.000 Quadratmeter pro Windgenerator realistisch.

Diesem Wert entsprechend will Frau Andreae Jahr für Jahr 6 Millionen Quadratmeter, also 6 Quadratkilometern, der landwirtschaftlichen Nutzung oder der Waldwirtschaft entziehen. Ein Kraftwerk, das die gleiche Strommenge im Jahr erzeugt, hat dagegen nur einen Flächenbedarf von weniger als 0,5 Quadratkilometer. Über die rotierenden Flügel der Generatoren als Todesfalle für viele Insekten, Vögel und Fledermäuse wird oft berichtet. Die Fallen werden mit jeder Anlage mehr. Ist das Umweltschutz?

Rund 40 Quadratkilometer werden jährlich für den von Frau Andreae geforderten Fotovoltaik-Ausbau von 5.000 MW verspiegelt und der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Ein Kraftwerk mit maximal 0,5 Quadratkilometer Flächenbedarf würde die gleiche Jahresmenge an Strom erzeugen.

Kosten
Die vermeintlichen Erfolgsmeldungen zur Energiewende klammern oft Kosten aus. Nur manchmal wird eingeräumt, die Wende sei mit Kosten verbunden. Das ist ein kleiner Schritt in die Realität nach dem jahrelangen Glauben: Wir müssen die regenerativen Energien nutzen, denn die Sonne schickt uns keine Rechnung. Doch das Konzentrieren und Umwandeln der Sonnenenergie ist wegen der geringen Energiedichte sehr aufwendig. Diese Kosten werden gern vernachlässigt. Der BDEW könnte mit seinem großen Stab und den Kenntnissen und Erfahrungen seiner Mitglieder die Kosten für die Nutzung der regenerativen Energie und deren weiteren Anstieg aufgrund der Forderungen seiner Geschäftsführerin recht genau ermitteln. Doch dazu wird keine Stellung bezogen.

Für eine einfache Übersicht kann man gut mit Faustregeln arbeiten. Die Investitionskosten für eine elektrische Leistung von einem Kilowatt (1 kW) liegen bei 1.000 Euro. Die geforderten Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 3.700 MW erfordern danach eine Investitionssumme von 3,7 Milliarden Euro jährlich. Die tatsächliche Leistung schwankt je nach Windstärke zwischen Null und 70 Prozent. Im Jahresmittel sind es 20 Prozent, also 740 MW.

Ein Dampfkraftwerk mit dieser Leistung kostet aber nur 740 Millionen Euro und ist auf mindestens 30 Jahre Betriebszeit ausgelegt. Windgeneratoren fallen nach 20 Jahren aus dem Vergütungssystem nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) heraus und werden damit unwirtschaftlich. Allein die Abschreibungen belasten den Windstrom mit 3 Cent/Kilowattstunde (Ct/kWh). (Braunkohlestrom: 0,4 Ct/kWh).

Hinzu kommen die Kosten für Demontage und Entsorgung nach 20 Jahren, die Pacht für das Grundstück, die Verzinsung des Kapitals, die Betriebs- und Wartungskosten und die Gewerbesteuer. Der gesamte Aufwand liegt bei deutlich mehr als 6 Ct/kWh, während ein Braunkohlekraftwerk den Strom für 3 Ct/kWh produziert. Noch ungünstiger sieht es für die Fotovoltaik aus. Die mittlere Jahresleistung liegt nur bei 12 Prozent. Damit übersteigen die Investitionskosten noch die der Windanlagen.

Akzeptanz
Die Akzeptanz der Wendeanlagen durch die Bevölkerung und die lokalen Behörden müsse verbessert werden, um den weiteren Ausbau zu ermöglichen, ist eine weitere Forderung. Dazu sollen die Anlieger verbilligten Strom erhalten und die Städte und Gemeinden eine Abgabe von 0,2 Ct/kWh Windstrom erhalten. Dies riecht sehr nach Bestechung per Gesetz, denn die angeblichen Gewinnabgaben müssen alle Stromkunden mit höheren Strompreisen oder Steuern bezahlen.

Für die Netzbetreiber, die auf ein stabiles Stromnetz verpflichtet sind, wäre der wetterabhängige und ständig schwankende Wind- und Solarstrom inakzeptabel. Denn sie müssen die großen Leistungsänderungen durch Windböen und Wolken auf den Bedarf einregeln. Dazu dienen Kraftwerke im ungünstigen Teillastbereich, deren Leistung je nach Bedarf erhöht oder vermindert wird. Bei Dunkelheit und Windstille müssen die Kraftwerke die gesamte Leistung erbringen. Die Regelkosten haben sich durch die Einspeisung von Wendestrom in den letzten 20 Jahren von 100 Millionen Euro auf 1.500 Millionen jährlich erhöht. Die Netzbetreiber mussten nach dem EEG verpflichtet werden, die Einspeisung des teuren und mit aufwendigen Regelkosten belasteten Stroms zu akzeptieren.

Netzstabilität
Für ein stabiles Stromnetz sind große regelbare Kraftwerke erforderlich, die rund um die Uhr Grundlast liefern. Die Kraftwerke sind synchronisiert, das heißt, alle Kraftwerke speisen mit der gleichen Frequenz und Phase in das Netz ein. Die Frequenz wird durch die großen rotierenden Massen der Generatoren stabil gehalten. Schaltet sich ein weiterer Verbraucher ein, kommt der Strom zunächst aus der Rotationsenergie der Generatoren, die dadurch abgebremst werden.

Die Frequenzänderung ist das Signal, die Dampfzufuhr auf die Turbinen zu erhöhen, bis die 50 Hertz im Netz wieder erreicht sind. Schalten Verbraucher ab, wird die Dampfzufuhr vermindert. Die stark und schnell schwankenden Leistungen der Wind- und Solaranlagen erfordern wesentlich höhere Regelleistungen. Die Grundlast muss wenigstens 45 Prozent betragen, sonst bricht das Netz zusammen. Ein Stromnetz mit mehr als 65 Prozent Wind- und Solarstrom wird instabil.

Die deutsche Zukunft ist in Kalifornien, USA, schon Realität. Der Staat will in den USA Vorreiter in der Klima- und Wendepolitik werden und hat viele Kohle- und Gaskraftwerke, sowie auch Kernkraftwerke abgeschaltet. Am 14. August 2020 war abends akuter Strommangel, weil nach Sonnenuntergang die Klimaanlagen noch voll in Betrieb waren. Es musste jeweils eine Stunde wechselweise der Strom für 200.000 bis 250.000 Kunden abgeschaltet werden, um einen Netzzusammenbruch zu verhindern. Insgesamt traf dies rund 4 Millionen Menschen. In dieser Zeit zahlten die Stromversorger mehr als einen Dollar für eine Kilowattstunde, um die Versorgung notdürftig aufrecht zu erhalten.

Auch in der BRD gibt es immer häufiger Stromabschaltungen. Hier sind bisher nur Anlagen stromintensiver Betriebe betroffen, die für ihre Produktionsausfälle eine Vergütung erhalten. Auch diese Vergütungen treiben den Strompreis weiter nach oben. Der normale Stromkunde ist noch von Abschaltungen verschont worden. In den Zeiten der Stromknappheit importiert die BRD zu hohen Preisen Strom, so weit er angeboten wird.

Folgerungen
Die Bundesregierung wird von der Geschäftsführung des BDEW massiv in ihrer Wendepolitik zu Lasten der deutschen Volkswirtschaft unterstützt. Die Geschäftsführung schädigt damit auch ihre eigenen Stadtwerke und Energieversorger, die sehr moderne Kraftwerke mit brennstoffsparender Kraft-Wärmekopplung aufgeben und abschreiben müssen.

Die Energiewende kostet insgesamt jährlich 50 Milliarden Euro, wenn man alle Aufwendungen zusammenrechnet. Wird die Energiewende beendet, steht dieses Geld zur Ankurbelung der Wirtschaft nach der Corona-Krise zur Verfügung. Innerhalb von 4 Jahren können die dafür geplanten 200 Milliarden Euro zurückgezahlt werden. Gleichzeitig fällt der Strompreis auf die Hälfte. Das führt zu einer höheren Kaufkraft und kostengünstigerer Produktion in den Betrieben. Die derzeitige Abwanderung der Industrie wegen zu hoher Strompreise wird gestoppt oder sogar umgekehrt. Das wäre der Weg aus der Krise. Die Corona-Hilfen in Aktionen zur Energiewende umzulenken ist ein Weg in die Armut und Bedeutungslosigkeit.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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[2] Bildquelle: 1600StockPhotosPackage-Energy-9be7ca319a75c107c8df6859

Quellen
[1] BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
21. August 2020 | BDEW: Zahl der Woche – 3,7 Gigawatt Leistung …
… aus Windenergie an Land müssen jährlich zugebaut werden, um die Klimaziele 2030 zu erreichen.

Juni 2013 | Dr.-Ing. Detlef Ahlborn: Wieviele Windräder braucht das Land?
Fazit
Wir kommen also zu dem überraschenden Schluss, dass wir die gesamte Fläche der BRD von Flensburg bis nach Berchtesgaden, von Aachen bis nach Görlitz im Abstand von durchschnittlich 8 km mit Windparks zubauen müssen, um ein Viertel der Stromversorgung der BRD mit Windkraftanlagen sicherzustellen.

Woran die Windkraft scheitern wird. Physik, Statistik, Wirtschaftlichkeit.
www.youtube.com/watch?v=VPTVbrxWftY
2014 | Vernunftkraft de
Dr.-Ing. Detlef Ahlborn ist stellvertretender Vorsitzender der Bundesinitiative Vernunftkraft. Hier erklärt er, woran die Windkraft scheitern wird. Unser Dank gilt Herrn Jürgen Falkenberg, der den Vortrag grafisch und akustisch überarbeitet hat.

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Fotovoltaik-Anlagen zur Eigenversorgung nutzen

Fotovoltaik-Anlagen zur Eigenversorgung nutzen NAEB 2017 am 16. August 2020

Fast zwei Millionen Dächer werden in deutschen Landen zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom genutzt. Bisher wurde der Strom in das Netz eingespeist und nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) mit bis zu 55 Cent/Kilowattstunde vergütet. Nach 20 Jahren laufen die Vergütung und auch die privilegierte Netzeinspeisung aus. Die Solarstromerzeuger müssen ihren Strom frei und selbst verkaufen. Doch die Netzbetreiber lehnen diesen Strom ab, weil er weder planbar noch regelbar ist. So bleibt nur die Eigennutzung.

Die Eigennutzung hat der Staat jedoch teuer und aufwendig gemacht. Der Gesetzgeber sieht die Eigennutzung von Strom als Bestandteil der öffentlichen Versorgung an, für die staatliche Regelungen gelten. Die Solarstromanlage muss in das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (BNetzA) eingetragen sein.

Der Stromverbrauch ist steuerpflichtig. Monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldungen sind gefordert. Eine Umsatzsteuererklärung ist abzugeben. Mit diesen staatlichen Eingriffen ist die Eigennutzung unrentabel. Hier muss die Frage gestellt werden, warum man in etlichen Gemeinden auf seinem Grundstück einen Brunnen bauen und Wasser entnehmen darf, Stromerzeugung aus Sonneneinstrahlung aber staatlichen Auflagen unterliegt.

Die Experten vom Stromverbraucherschutz NAEB untersuchen zurzeit, ob eine Eigennutzung von Solarstrom ohne staatliche Auflagen wirtschaftlich sein kann. Grundsätzlich können nur die Brennstoffkosten eingespart werden, denn es gibt immer wieder Zeiten, in denen der Fotovoltaiker vollständig auf den Netzstrom angewiesen ist. Er muss daher die gesamte Infrastruktur zur Erzeugung seiner höchsten Leistung im Jahr als Grundpreis bezahlen.

Die Energiekosten zur Erzeugung von einer Kilowattstunde Strom liegen für Braunkohle und Brennelemente bei 2 bis 3 Cent. Steinkohle kommt auf etwa 4 Cent. Am teuersten ist Erdgas mit 6 bis 7 Cent. Flüssigerdgas (LNG) ist noch rund 2 Cent teurer. Im Mittel dürfte der Fotovoltaiker etwa 4 Cent/kWh für seinen selbst erzeugten Strom einsparen. Man müsste noch die Mehrwertsteuer berücksichtigen, die für den selbst erzeugten Strom ebenso wie für selbst erzeugtes Gartengemüse entfällt. Für eine Fotovoltaik-Anlage mit einer installierten Leistung von einem Kilowatt liegt die jährliche Einsparung bei etwa 50 Euro.

Das ist aber nur der Fall, wenn die Nutzung des selbst erzeugten Stromes ohne jegliche Abgaben und Auflagen möglich wird. Dies ist ein Weg, den Brennstoffverbrauch zur Stromerzeugung in der BRD ohne Subventionen zu mindern. Damit gehen auch die CO2-Emissionen zurück, die nach Ansicht der Bundesregierung das Erdklima ungünstig beeinflussen. Eine Demontage der vorhandenen Fotovoltaik-Anlagen nach 20 Jahren würde dagegen den Brennstoffverbrauch wieder erhöhen.

Die Bundesrepublik sollte schnellstens alle Auflagen zur Eigennutzung von Solarstrom fallen lassen. Die Eigennutzung wird zu einer wichtigen Notstromquelle, wenn der Netzstrom ausfällt. Experten warnen schon länger vor einem Blackout durch den wachsenden Anteil von mit dem Wetter schnell schwankenden Wind- und Solarstrom. Dann kann die heimische Solaranlage auch über längere Zeit die Energie für die Beleuchtung und Kommunikation liefern.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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Lohnt sich unsere Solaranlage? 2-Jahres-Bilanz

26. Juni 2019 | DieserDad
Seit zwei Jahren haben wir eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Aber lohnt sich das eigentlich? Ihr habt mir schon einige Male Fragen dazu gestellt, deshalb zeige ich Euch heute mal, was für eine Anlage wir haben und wieviel sie zu unserem Energiebedarf beitragen kann. Wie immer habe ich ein paar Pi-mal-Daumen-Berechnungen angestellt, um die Frage zu beantworten: „Lohnt sich unsere Solaranlage?“

[1] Bildquelle: StockKosh-solar-68

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Teure Energiewende: Die Stromrechnung zeigt es

Teure Energiewende: Die Stromrechnung zeigt es NAEB 2015 am 19. Juli 2020

Was die Stromrechnung verrät und und was sie verschweigt.

Wendekosten übersteigen die EEG-Umlage
Die jährliche Stromrechnung dokumentiert den gezahlten Strompreis pro Kilowattstunde, beispielsweise 27,2 Cent/Kilowattstunde brutto. Das ist etwa 10 Prozent weniger als der derzeitige Durchschnittspreis. Dafür kann man die Mühe des Vertragswechsels schon auf sich nehmen. Der Lieferant bleibt identisch.

Der Vertragspartner als Vertriebsorganisationen führte als Anlage die Steuern, Umlagen und andere staatliche Abgaben auf. Es waren genau 50 Prozent des Bruttostrompreises. Ohne gesetzliche Abgaben wäre der Strom also nur halb so teuer. Die Abgaben sind zum 1. Januar 2020 um gut 3 Prozent gestiegen. Wesentlichen Anteil daran hat die Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG).

Doch die EEG-Umlage mit rund 30 Milliarden Euro/Jahr einschließlich Mehrwertsteuer ist nur ein Teil der Wendekosten. Die Profiteure der Wende haben mit ihrer gut vernetzten Lobby weitere Abgaben durchgesetzt. Den Strom ihrer Windgeneratoren auf hoher See müssen Übertragungsnetzbetreibern auf ihre Kosten landwärts leiten. Wenn die Stromtrassen zum Land verspätet fertiggestellt werden, wird trotzdem Off-Shore Strom vergütet. Irrsinniger geht es kaum.

Zahlen muss das der Stromkunde mit der Off-Shore-Netzumlage nach § 17f, Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes mit 2 Milliarden Euro/Jahr. Die Kosten für den Stromtransport an Land sind in den allgemeinen Netzgebühren enthalten. Es sollen 5 Cent/Kilowattstunde sein. Über Off-Shore-Kosten schweigt sich die Stromrechnung aus.

Stromintensive Betriebe wären aufgrund hoher Netzkosten in der BRD unwirtschaftlich geworden. Ihnen wird auf Kosten der übrigen Letztverbraucher ein Teil der Netzgebühren erlassen. Die werden nach der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) mit einer Netzumlage von 1,7 Milliarden Euro/Jahr belastet, die den Gebührenausfall von den stromintensiven Betrieben deckt.

Schnell heranziehende Wolken und abflauender Wind führen zu einem kritischen Leistungsabfall im Stromnetz, weil Wind- und Solaranlagen plötzlich zu wenig Strom liefern. Um einen Zusammenbruch zu vermeiden, werden dann Betriebe mit hoher Leistung wie beispielsweise Betriebe mit Aluminium-Elektrolyse abgeschaltet. Der Produktionsausfall wird vergütet. Zahlen muss das wiederum der Endkunde mit einer Umlage nach § 18 der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLaV) mit 33 Millionen jährlich. Mit jeder weiteren Wind- und Solaranlage steigt dieser Betrag an.

Bei der Stromerzeugung geht rund 60 Prozent der eingesetzten Energie als Abwärme verloren. Es ist sinnvoll, diese Abwärme zum Heizen zu nutzen. Dabei gibt es ein Problem. Im Sommer braucht man keine Wärme. Daher müssen solche kombinierten Strom- und Wärme erzeugenden Anlagen entweder auf den Wärmebedarf oder aber auf den Strombedarf ausgelegt werden. Meistens wird die Bedarfswärme erzeugt und Strom ist ein Nebenprodukt. Der Strom wird nach dem Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG) vergütet. Auch dafür muss der Letztverbraucher mit einer Umlage von 1,1 Milliarden Euro/Jahr zahlen.

Für das Einsammeln des Stroms von den dezentralen Wind-, Solar- und Biogasanlagen muss das Verteilernetz ausgebaut und verstärkt werden. Stromtrassen werden von Norden nach Süden gebaut, um Windstrom südwärts zu leiten. Doch niemand erklärt, welcher Strom fließen soll, wenn kein Wind weht oder zu viel Windstrom erzeugt werden könnte, er aber nicht eingespeist werden kann.

Wegen Bürgerprotesten werden große Teile der Leitungen unterirdisch verlegt. Die Kosten steigen damit von 1 Million auf 7 Millionen Euro pro Kilometer. Lange Leitungen verursachen hohe Stromverluste durch elektrischen Widerstand. Bei dem Transport südwärts sind es etwa 10 Prozent. Hinzu kommen die Kosten für den Regelstrom, der den vom Wetter gesteuerten Wind- und Solarstrom bedarfsgerecht ergänzt.

Allein die Bedarfsregelung ist durch die Energiewende von 100 Millionen Euro/Jahr auf 1,5 Milliarden gestiegen. Der Netzausbau, die Regelungskosten und die Leitungsverluste wegen der Energiewende dürften Kosten von mehr als 10 Milliarden Euro im Jahr verursachen, die als Netzkosten versteckt sind.

Ökostrom bleibt aus
Oft bieten Vertriebsgesellschaften einen Strommix aus grundlastfähigen Kraftwerken und Ökostromanlagen an. Zusätzlich gibt es noch den Naturstrom Gold, der nur aus Ökostrom besteht. Jeder Kunde erhält jedoch den Strommix, der in sein lokales Netz eingespeist werden muss, egal, ob er Naturstrom oder einen beliebigen Mix haben wollte. Strom fließt immer auf dem kürzesten Weg. Der Vertragspartner kauft lediglich die verschiedenen Strommengen ein, die zu beliebigen Zeiten in das Netz eingespeist werden. Der Verkauf von Ökostrom ist also eine Irreführung der Kunden. Er bleibt aus.

Mit jeder weiteren Ökostromanlage steigen die Stromkosten weiter. Als Folge müssen Industriebetriebe schließen oder in kostengünstigere Länder abwandern. Wann wird dies den Politikern bewusst?

Die direkten Kosten der Energiewende belaufen sich auf annähernd 50 Milliarden Euro/Jahr. Das sind mehr als 600 Euro je Einwohner. Mit der Beendigung der Energiewende wird die Kaufkraft der Bevölkerung deutlich erhöht. Gleichzeitig sinken die Stromkosten für die Industrie. Produkte werden preiswerter. Der Export wird gestützt und das Abwandern der Betriebe aus der BRD gestoppt. Dies wäre ein effektiver Beitrag zur Bewältigung der willkürlich herbeigeführten Corona-Krise. Werden die Politiker diesen Weg gehen? Wohl kaum, denn sie müssten dann nämlich ihre eigene Fehler zugeben und korrigieren.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: Bildschirmkopie-0-10-AfD-Strompreise

Preisschock 2020: Strom wird zum Luxusartikel!

8. Januar 2020 | AfD-Fraktion Bundestag
Strom wird zum Luxusartikel in der BRD! Neues Jahr – neue Strompreise – und die kennen in der BRD nur eine Richtung: Immer weiter nach oben! Wer heute einen Stromvertrag hat, zahlt im Schnitt 50 Prozent mehr als noch vor 12 Jahren. In der BRD ist Strom im Europa-Vergleich überdurchschnittlich teuer. Angesichts des beschlossenen Ausstiegs aus der Kohleenergie werden sich die Bürger auf weiter steigende Preise einstellen müssen. Unsere Nachbarn in Holland zahlen für Strom nur ungefähr die Hälfte!

„Die Rekordstrompreise sind eine direkte Folge der völlig verpfuschten Energiewende“, bilanzierte bereits im April 2019 der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag, Leif-Erik Holm. „Die Abschaffung des EEG ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Was bitteschön ist gerecht daran, wenn die Seniorin mit Grundrente dem Arzt die Solaranlage auf dem Dach seines Hauses finanziert? Der fatale Ökowahn in der BRD muss ein Ende haben!“

23.11.2018 | Helmut Alt: Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit

18. Februar 2019 | EIKE – Europäisches Institut für Klima und Energie
Prof. Dr. Helmut Alt hat eine Berufsausbildung zum Facharbeiter als Elektromechaniker bei der Elektromaschinenfabrik Garbe & Lahmeyer absolviert, an FH und der RWTH Aachen Elektrotechnik und Reaktortechnik studiert und war in der Stromversorgung zuletzt 34 Jahre bei den RWE als Ingenieur für Netzplanung der BV Düren und Leiter der Abteilung Verträge und Tarife, tätig. Er ist seit 1972 Lehrbeauftragter und Honorarprofessor an der FH Aachen.

Zu Beginn seiner Ausführungen beziffert Alt die Kosten der Merkelschen Energiewende auf etwa 25 Milliarden Euro jährlich zu Lasten aller Stromverbraucher. Daher erscheine die Kritik dieser Politik angesichts unserer Probleme, die schärfer würden, sinnvoll. Er pflichtete dem EIKE-Präsidenten Holger Thuss bei, dass es ein Wissensvermittlungsproblem gebe. Der Grund dafür sei ein „grünes“ Zeitgeistproblem unserer Gesellschaft, das sich seit 1968 zunehmend verschärfe.

Der Referent rechnete vor, aus welchen Anteilen sich die Stromkosten zusammensetzen. Es seien die Kosten für die Energieanlagen, den Brennstoff und den Betrieb der Kraftwerke. Erhöhe sich der Strompreis, müssten sich auch die Kosten für die Industrieprodukte erhöhen. Also für Brötchen, Autos, Maschinen, schlicht für alles.

Es gebe aber einen weltweiten Wettbewerb der Produktionsstandorte. Die „grünen“ Produktionsmethoden seien in der BRD unerreichbar, da unser Land zu wenig Wasserkraft, Sonne und Wind habe. Die BRD habe anders als die Schweiz oder Norwegen kaum gebirgige Topografie, um Wasserkraft leicht zu nutzen. Der Plan, norwegischen Strom einzukaufen, sei nur eine Journalistenidee. Praktisch sähe es so aus, dass die Norweger über die Niederlande tagsüber teuren Strom lieferten; nachts hingegen bezögen sie dann billigen deutschen Braunkohlestrom, mit dem sie ihr Land mit Strom versorgen und gleichzeitig die Wasserspeicher wieder auffüllten.

„Elektrischer Strom ist das Blut der Wirtschaft“, meinte Prof. Alt. Je mehr Nutzer an eine Hauptleitung angeschlossen seien, desto günstiger würde die klassische Energieerzeugung wegen der Synergieeffekte und dem günstigen Gleichzeitigkeitsausgleich.

Ein großes Problem der aktuellen Energiewende sei die Stabilität des Stromnetzes in der BRD. Das Kriterium für die Stabilität sei der sogenannte Frequenzverlauf. Unser Netz arbeitet mit 50 Hertz Wechselstrom, wobei Abweichungen von 0,05 Hertz tolerabel seien. Durch die Einspeisung von Strom, der aktuell zu 30% durch Sonne und Wind erzeugt werde, gebe es aber mittlerweile zu viele Extreme. Daher seien immer häufiger Regelungs-Ein- griffe durch die Leitstelle erforderlich.

Am Muttertag 2016 beispielsweise entstanden rund 92 Millionen Euro an Kosten für die Erhaltung der Netzstabilität durch ans Ausland teuer verschenkten Überschussstrom. Diese teuren Überschuss-Stromlieferungen kämen aber wesentlich aus erneuerbaren Energien. Die Erfahrung zeige auch, dass Windstille auch die Nachbarländer beträfe. Liefere die BRD an windreichen Tagen Strom ins Ausland, würden die Betreiber der Anlagen zwar etwa 16 Cent pro kWh erhalten, aber nur Erträge von etwa 5 Cent/kWh bis hin zu negativen Werten erzielen.

Ein weiteres Problem der Energiewende sei die Notwendigkeit einer doppelten Infrastruktur. Neben den alten Kraftwerken würde ein neuer Park von Anlagen mit gleicher Leistung errichtet. Die alte Infrastruktur muss bestehen bleiben, da man sie für den häufigen Fall, dass eine „Dunkelflaute“ herrsche, weiterhin benötige. Man habe also nun sowohl „Gürtel und Hosenträger“, um die Hose zu halten.

Auch die Kosten für den Verbraucher würden immer höher. Nur in Dänemark müssten die Kunden ähnlich viel zahlen wie in der BRD. Wegen der Energiewende koste eine Kilowattstunde in der BRD derzeit rund 30 Cent. Darin enthalten seien rund 15 Cent für Steuern und Abgaben. Die EEG-Abgabe sollte laut dem alten grünen Umweltminister Trittin nur den Gegenwert „von einer Kugel Eis“ im Monat haben. Heute seien es aber 6,8 Cent pro Kilowattstunde, was sich für eine Familie zu rund 330 Euro im Jahr summiere. Dieser Aspekt sei völlig missachtet worden. Übrigens sei nur der Privathaushalt stark mit den EEG-Kosten belastet, die energieintensive Industrie sei aus notwendigen Wettbewerbsgründen weitgehend befreit, so dass sich die Umlage für Privathaushaushalte überproportional erhöht.

Bezüglich der weltweiten Kohlendioxidproduktion sei die deutsche Energiewende völlig bedeutungslos. Da unser Land sowieso nur für etwa 2% des CO2-Eintrages verantwortlich sei, sei es völlig gleich, was wir täten oder unterließen. Die Rettung der Welt bleibt aus.

Zum Schluss ging der Referent auf die zurzeit stark beworbenen E-Autos ein. Diese könne man in der Masse nur nachts aufladen; für das Laden am Tage benötige man bei größer werdender Zahl der E-Autos weitere erhebliche Investitionen zur Verstärkung der Netze auf allen Spannungsebenen.

NAEB Stromverbraucherschutz e.V.
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EEG-Umlage: Mogelpackung der Bundeskanzlerin

EEG-Umlage: Mogelpackung der Bundeskanzlerin NAEB 2013 am 21. Juni 2020

Dem drohenden Anstieg der EEG-Umlage und damit der Stromkosten soll nach Verlautbarung der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer gesetzlichen Begrenzung der Umlage auf 6 oder sogar 5 Cent pro Kilowattstunde Einhalt geboten werden. Die Differenz zu den tatsächlichen Kosten soll aus der ab 2021 fälligen neuen Brennstoffsteuer bestritten werden. Dies ist eine Mogelpackung, die den weiteren Kostenanstieg durch die Energiewende verschleiern soll.

Fakepower
Mit jeder neuen Anlage zur Stromerzeugung aus Wind, Sonne oder Biomasse steigt der Strompreis weiter, weil die Erzeugungskosten drei- bis fünfmal höher sind als mit Kern-, Kohle- oder Gaskraftwerken. Dazu kommen noch die Kosten für die Regelleistungen der Kraftwerke, die den wetterabhängigen und nicht planbaren Wind- und Solarstrom auf den Bedarf einregeln müssen.

Ist die Wind- und Solarleistung zu gering, müssen Regelkraftwerke einspringen. Ist sie zu hoch, muss der Überschuss exportiert werden (negative Strompreise), denn wirtschaftliche und ausreichend große Stromspeicher sind bisher außer Sicht. Der sogenannte regenerative Strom ist zweitklassig. Sein Wert liegt immer unter dem des planbaren Kraftwerkstroms. Doch Ökostrom wird von der Regierung als Strom der Zukunft gepriesen. Das ist eine Täuschung (englisch: Fake) der Verbraucher. Der Stromverbraucherschutz NAEB bezeichnet daher diesen Strom zu Recht als Fakepower.

Die Fakepower-Anlagen sind unwirtschaftlich. Sie benötigen Subventionen. Die Subventionen müssen die Stromverbraucher nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) aufbringen. Das Gesetz garantiert den Betreibern eine feste und lukrative Vergütung des Stroms über 20 Jahre und eine bevorzugte Einspeisung des Stroms in das Netz.

Ausfallentschädigung
Müssen bei Stromüberschuss Stromerzeuger abgeschaltet werden, erhalten die Betreiber für den nicht benötigten und nicht gelieferten Strom eine Ausfallentschädigung von 90 Prozent der Einspeisevergütung. Die Ausfallentschädigung und die Differenz von Einspeisevergütung minus tatsächlichen Verkaufswert müssen die Stromkunden als EEG-Umlage bezahlen. Es liegt auf der Hand, dass mit jeder neuen Fakepower-Anlage die EEG-Umlage schneller steigen muss, da immer häufiger außer den Vergütungskosten auch noch Ausfallentschädigungen und Entsorgungskosten gezahlt werden müssen.

EEG-Rücklage geschrumpft
Die unverhältnismäßigen Maßnahmen zur Eindämmung angeblicher Corona-Infektionen haben über Wochen Gewerbe und Handel weitgehend zum Erliegen gebracht. Der Stromverbrauch ging zurück. Kraftwerke mussten zugunsten von Fakepower gedrosselt werden, die ungehindert weiter in das Netz eingespeist wurde. Der Anteil von Fakepower stieg deutlich und damit die EEG-Vergütung.

Für die Abrechnung der Vergütung sind die vier Übertragungsnetzbetreiber in BRD zuständig. Sie erhalten die Umlage und zahlen die Vergütungen an jene, die die Fakepower-Anlagen betreiben. In den letzten Jahren war der Vergütungstopf im April noch gut gefüllt. Erst im Sommer 2020 sind höhere Vergütungsbeträge fällig. In 2020 ist bereits im Juni der Topf fast leer. Um die Vergütungen weiter bezahlen zu können, steht ein Anstieg der EEG-Umlage um mehr als 20 Prozent an. Die Anti-Corona-Maßnahmen geben damit einen Vorgeschmack über den Anstieg der Strompreise, wenn die Energiewende fortgeführt wird.

Planwirtschaftlicher Irrsinn
Politisch kommt dieser Anstieg mehr als ungelegen. Es besteht die offensichtlich einhellige Forderung der Bundesregierung und auch der Landesregierungen, die Energiewende mit dem verstärkten Ausbau von Fakepower-Anlagen fortzusetzen. Um einen weiteren Stromkostenanstieg als Folge des Ausbaus zu vermeiden, hat die Bundeskanzlerin ein Einfrieren der EEG-Umlage auf 6 oder gar 5 Cent/Kilowattstunde in Aussicht gestellt.

Die Vergütungen für Fakepower sollen jedoch nicht gesenkt werden, weil sich ohne diese Subventionierung keine Investoren mehr finden würden. Die im Vergütungstopf dann fehlenden Milliarden Euro im Jahr sollen durch die Brennstoffsteuer aufgebracht werden, die ab dem nächsten Jahr auf Brenn- und Treibstoffe erhoben wird. Das ist eine Mogelpackung!

Zwar werden die Stromverbraucher keine höheren Rechnungen erhalten. Aber dafür steigen ihre Heiz- und Treibstoffkosten. Regierungen und Parteien sollten endlich die Kosten und Folgen der Energiewende realistisch bewerten. Das Ergebnis kann nur lauten: Schluss mit der Wende!

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: StockKosh-Devil-1-6

Studie belegt: »Grüne« Energie funktioniert nur mit Planwirtschaft! – Christian Loose (AfD)
www.youtube.com/watch?v=iNkF_HaFtcM
12. Februar 2020 | AfD-Fraktion NRW
Windkraft, Wasserstoff, Solarenergie, Biogasanlagen: Allen Lieblingen der „Energiewende“ ist gemein, dass sie ohne Subventionen nicht konkurrenzfähig sind. Subventionspolitik aber funktioniert nur solange, bis ihr das Geld anderer Leute ausgeht. Wer glaubt, das würde sich in absehbarer Zeit ändern, den ernüchtert Christian Loose (AfD-Fraktion NRW): Damit „erneuerbare Energien“ marktfähig werden, muss der Markt buchstäblich zerstört und durch eine Energieplanwirtschaft ersetzt werden. Eine Studie der Regierung belegt genau das.
Rede gehalten am 12. Februar 2020 im Landtag NRW.

Grüne wollen unser letztes Tafelsilber verhökern! – Andreas Bleck – AfD-Fraktion im Bundestag
www.youtube.com/watch?v=NZhk0jktQls
29. Mai 2020 | AfD-Fraktion Bundestag

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