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Physikschwäche der Weltklimaretter und Energiewender

Physikschwäche der Weltklimaretter und Energiewender NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2123 am 7. November 2021

Wer behauptet, mit Windgeneratoren und Fotovoltaik könne die BRD sicher und preisgünstig mit Strom versorgt werden, ignoriert den Unterschied zwischen Leistung und Energie.

Ideologien
Die Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, hat in einer Fernsehrunde behauptet, Strom werde im Netz gespeichert, das sei alles ausgerechnet. Dies dürfte nur die Spitze der Unkenntnis über einfache physikalische Zusammenhänge sein, die bei vielen Politikern und auch bei Ministern immer wieder sichtbar wird.

Offensichtlich haben die meisten Politiker die Naturwissenschaften in der Schule abgewählt und später Soziologie, Politologie oder Rechtswissenschaften studiert. Etliche aus dieser Gruppe haben das Studium ohne Abschluss aufgegeben. Im Bundestag sind vorwiegend Juristen, Soziologen und Politologen vertreten.

Naturwissenschaftler und Ingenieure muss man mit der Lupe suchen. Das ist problemfrei, wenn sich die Volksvertreter ihrer Kenntnislücken bewusst sind und sich umfassend von Fachleuten beraten lassen. So agieren gute Richter, die sich auf Gutachter stützen. Sie informieren sich, bis ihnen die Zusammenhänge klar sind.

Die Politiker der Energiewende hängen der Ideologie an, die Erde werde durch Kohlenstoffdioxid (CO2) aus fossilen Brennstoffen gefährlich stark erwärmt. Daher dürften Kohle, Erdöl und Erdgas keineswegs als Treibstoff und zur Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden. Das ist für die Ideologen eine unumstößliche Wahrheit. Das Dumme dabei ist, dass dieses Spurengas keinerlei Einfluss auf das Wetter hat und die Brennstoffe abiogenen Ursprunges sind.

Physikalische Gesetze
Zum Erreichen dieses Phantomzieles spielen weder Wirtschaftlichkeit noch Naturgesetze eine Rolle. Die freie Marktwirtschaft wird aufgegeben und die Naturgesetze werden missachtet. Erläutern lässt sich das schon allein an der Definition von Leistung und Energie.

Leistung ist die Energie, die in einer Sekunde abgegeben wird. Sie wird in Watt (W) gemessen. Wird ein Staubsauger mit 1.000 Watt Leistung (= 1 Kilowatt = 1 kW) eine Stunde lang genutzt, verbraucht er die Energie einer Kilowattstunde (kWh), für die mehr als 30 Cent zu bezahlen ist. Energie ist also Leistung mal Zeit.

Zur Stromversorgung muss jederzeit die geforderte Leistung geliefert werden. Das ist nur möglich, wenn die Anlagen zur Stromerzeugung mehr regelbare Leistung erzeugen können als maximal gebraucht wird. In der BRD schwankt die Netzleistung zwischen 40 und 80 Gigawatt (1 GW = 1 Million Kilowatt = 1 Großkraftwerk).

Die BRD braucht demzufolge regelbare Stromerzeuger mit einer gesicherten maximalen Leistung von 80 GW. Dazu gehören neben den Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken nur noch die Wasserkraftwerke, die jedoch mit einer Gesamtleistung von rund 5,5 GW nur wenig zu einer gesicherten Stromversorgung beitragen.

Geplantes Abschalten der sicheren Stromversorgung
Mit dem gesetzlich verankerten Abschalten der Kern- und Kohlekraftwerke in den kommenden Jahren geht eine ausreichende Netzleistung verloren. Bereits jetzt werden bis zu 10 GW bei hohen Leistungsanforderungen importiert. Am 8. Oktober 2021 mussten dafür kurzzeitig 44,29 Cent je Kilowattstunde bezahlt werden. Dies sollte eine Warnung für die Politik sein. Gehen weitere Kraftwerke vom Netz, werden die Importkosten kräftig steigen. Schlimmer wird es noch, wenn die Nachbarländer wegen Eigenbedarfs keinen Strom mehr liefern können und werden.

Wind- und Solaranlagen können keine gesicherte Leistung liefern. Ihre Leistung ist wetterabhängig. Bei Starkwind und Sonnenschein werden etwa 60 Prozent der installierten Leistung erreicht. Nächtliche Flaute lässt die Leistung auf null absinken. Die Windleistung variiert mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Bei halber Windgeschwindigkeit sinkt die Leistung auf ein Achtel.

Schiebt sich eine Wolke vor die Sonne, fällt die Leistung von Fotovoltaik-Anlagen auf die Hälfte oder mehr ab. Das bedeutet, Kraftwerke müssen die Netzleistung sichern und die schwankenden Leistungen der Wind- und Solaranlagen auf den Bedarf regeln. Für eine gesicherte Stromversorgung können sind alle Kraftwerke unverzichtbar, die in 2021 noch betrieben werden.

Elektromobilität
Mit der Ladeleistung für Elektroautos kann man auch erläutern, welcher Unsinn den Autofahrern zugemutet wird. Haushaltssteckdosen haben eine Leistung von 11 Kilowatt. Die Ladezeit für 100 kWh beträgt 9 Stunden. Das reicht im Sommer bei 20 Grad Celsius für knapp 500 Kilometer, weil die Klimaanlage oder die Heizung außer Betrieb sind und die Scheinwerfer nur in der Dämmerung und bei Dunkelheit benötigt werden.

Öffentliche Ladesäulen liefern meistens eine Leistung von 22 kW, was die Ladezeit auf die Hälfte der Zeit verkürzt. Tankt man dagegen 30 Liter Benzin in 5 Minuten, das für die gleiche Fahrstrecke reicht, beträgt die Ladeleistung 1.200 kW. Das Laden von Elektroautos ist zeitaufwendig und benötigt hohe Netzleistungen, also mehr regelbare Stromerzeuger.

Heuchelei der Klimaretter
Nach Berichten im Internet werden die Teilnehmer der Weltklimakonferenz 2021 in Glasgow/Schottland aus ideologischen Gründen mit Elektroautos von Tesla zu den Tagungen gefahren. Da es vor Ort zu wenig Ladesäulen mit ausreichender Leistung gibt, werden die Autobatterien mit Dieselgeneratoren geladen.

Es wird höchste Zeit für die Ideologen, wieder in die reale Welt zurückzukehren und optimale Lösungen für die Energieversorgung zu schaffen. Es darf in keiner Richtung Tabus geben. Fachleute müssen wieder gehört werden, und echte Diskussionen mit konträren Sichtweisen müssen wieder möglich sein.

Die Ausgrenzung von Mitbürgern, die Erkenntnisse gegen die Regierungsrichtung äußern, muss aufhören. Diese Forderung sollte auch von den Medien verbreitet werden, statt Ausgrenzungen zu loben. Es wird spannend, ob die neue Regierung einen solchen Weg einschlägt oder in Ideologien verharrt.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.de und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle Wikipedia Karsten Adam
https://de.wikipedia.org/wiki/Grundlast#/media/Datei:Lastprofil_EWE_Fr%C3%BChjahr_mit_Kraftwerkseinsatz_schematisch.svg
[2] https://www.naeb.info/Beitritt.htm

Übertragung von Elektrischer Energie – Wo kommt unser Strom her?

20. September 2016 | Physik – simpleclub

Wie funktioniert die Übertragung von elektrischer Energie? Wo kommt unser Strom eigentlich her? Um das zu klären, betrachten wir den Aufbau des BRD-Stromnetzes und die verschiedenen Spannungsebenen.

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Die Senkung der EEG-Umlage ist eine Mogelpackung

Die Senkung der EEG-Umlage ist eine Mogelpackung NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2122 am 24. Oktober 2021

Mit der Energiewende steigen die Stromkosten weiter. Sie sollen jedoch in Zukunft als Zuschüsse aus dem Steueraufkommen vor den Verbrauchern versteckt werden.

Nach Presseberichten planen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, die Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) abzuschaffen. Strom aus Wind, Sonne und Biomasse, fälschlich als erneuerbare Energie bezeichnet, wird nach dem EEG deutlich über den Stromerzeugungskosten der Kohle-, Kern- und Gaskraftwerke und weit über seinen Wert zwanzig Jahre lang vergütet. Darüber hinaus muss der „erneuerbare“ Strom vorrangig in das Stromnetz eingespeist werden.

Wird bei Starkwind und Sonnenschein das Netz überlastet, müssen Wind- oder Solarstromanlagen abgeschaltet werden. Die Betreiber ignorieren das. Denn sie erhalten eine Ausfallentschädigung für Phantomstrom, den niemand brauchte und niemand erzeugte. Mit jeder weiteren Anlage für „erneuerbaren“ Strom muss der Strompreis steigen.

Wahre EEG-Kosten
Die Differenz zwischen den hohen Vergütungskosten und dem geringen Börsenwert des „erneuerbaren“ Stroms müssen die Verbraucher als EEG-Umlage bezahlen. In 2021 sind es 6,5 Cent/Kilowattstunde (Ct/kWh) plus Mehrwertsteuer, rund 25 Prozent des Strompreises. Sie wird ab Januar 2022 auf 3,723 ct/kWh abgesenkt. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die EEG-Umlage um 2,8 ct/kWh bzw. 43 Prozent. In einem weiteren Schritt soll sie ganz entfallen.

Ohne eine zusätzliche Subventionierung in Höhe von 10,7 Mrd. EUR aus dem Bundesbudget, ermöglicht durch die in 2021 erstmalig erhoben CO2-Steuer auf Treib- und Heizstoffe, wäre diese Umlage auf etwa 9,7 Ct/kWh geklettert.

Mit der geplanten Verdreifachung der Wind- und Solaranlagen als Ersatz für Kohlekraftwerke, die in den nächsten Jahren abgeschaltet werden sollen, muss die Umlage auch um den Faktor 3 auf mehr als 75 Milliarden Euro jährlich steigen. Das werden die Stromverbraucher, also die Wähler, trotz der ständigen Propaganda, dies sei nötig zur Weltklimarettung, ablehnen.

Das haben auch die Klimapolitiker erkannt. Sie wollen daher die EEG-Umlage in Zukunft vollständig aus dem allgemeinen Steueraufkommen bestreiten. So wird der Verbraucher bei den Strompreisen nur optisch entlastet, denn er müsste dann die EEG-Umlage über höhere Steuern bezahlen, was rechtlich unzulässig ist. Es ist eine Mogelpackung, weil die EEG-Vergütungen für den „erneuerbaren“ Strom unangetastet bleiben sollen.

Steuerquelle für Mogelpackung
Die Steuerquelle für die EEG-Umlage ist bereits Gesetz. Es ist die Steuer auf Brenn- und Treibstoffe, die seit Anfang dieses Jahres erhoben wird. Sie ist versteckt als „Gesetz über einen nationalen Zertifikatehandel für Brennstoffemissionen (Brennstoffemissionshandelsgesetz – BEHG)“. Es soll eine Abgabe auf Kohlenstoffdioxid (CO2)-Emissionen zum Klimaschutz sein. In 2021 sind 25 Euro je Tonne CO2 fällig. Dadurch wird Heizgas um etwa 10 Prozent und Treibstoffe um 6 bis 8 Cent je Liter verteuert.

Das Aufkommen aus dieser Steuer liegt bei 10 Milliarden Euro im Jahr. Laut Gesetz steigt diese Steuer bis zum Jahr 2025 auf 55 Euro je Tonne CO2. Die Steuer wird also in den nächsten Jahren mehr als verdoppelt. Die neue Regierung kann das Gesetz jederzeit ändern und die Abgaben noch weiter erhöhen. Da es sich um ein Klimaschutzgesetz handelt, kann die FDP, die keine Steuererhöhungen will, ihr Gesicht wahren.

Leitmedien unterstützen ein falsches Spiel
Die Leitmedien bejubeln diesen Plan und unterstützen das falsche Spiel der Politik. So rechnete die Frankfurter Allgemeine (FAZ) am 16. 10. 2021 die Ersparnisse eines Durchschnittshaushaltes vor, wenn im kommenden Jahr die EEG-Umlage auf 3,723 Cent je kWh fällt.

Auch die Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen, Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), lobt in einer Pressemitteilung die Reduzierung der EEG-Umlage und fordert gleichzeitig den massiven Ausbau der „erneuerbaren“ Energien, der zwangsläufig zu Kostensteigerungen führt. Angaben oder zumindest Schätzungen über die Belastungen durch den weiteren Ausbau der „Erneuerbaren“ für Industrie und private Haushalte sucht man bei ihr vergebens.

Kohlestrom ist am günstigsten
Die FAZ führt auch die Strompreise für private Haushalte der Nachbarstaaten auf. Nach Eurostat kostete in 2020 in der BRD die Kilowattstunde 30,4 Cent. Unter Einschluss des Bundeszuschusses sind es rund 34 Cent. Es ist der höchste Strompreis in Europa. In Österreich mit seinen Wasserkraftwerken wurde für die Kilowattstunde 21,1 Cent verlangt. Frankreich mit seinen Kernkraftwerken war mit 18,9 Cent noch günstiger. Die Kohlenkraftwerke in Polen lieferten den preiswertesten Strom mit 14,8 Cent.

Diese Zahlen zeigen, dass die konventionellen Kraftwerke der Stromerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse preislich überlegen sind. Das ist zwar den meisten Politikern bekannt. Sie treiben aber aus ideologischen Gründen den Ausbau der teuren „Erneuerbaren“ voran und wollen die letzten verbliebenen Kern- und Kohlekraftwerke schnell abschalten. Die Kosten und Folgen eines Stromfalls werden ausgeblendet.

Die Energiewende ist gescheitert
Nach zwanzig Jahren „Erprobung“ der Versorgung mit erneuerbaren Strom wird es höchste Zeit für eine realistische Bewertung. Die ist eindeutig: Eine sichere und preiswerte Stromversorgung ist mit den „Erneuerbaren“ unmöglich.

Daher müssen alle Subventionen, die nur für die Erprobung gedacht waren, eingestellt werden. Das heißt, das EEG muss ersatzlos gestrichen werden. Die Politiker müssen den Mut haben, das Scheitern der Energiewende zuzugeben. Hoffentlich zwingen die derzeitigen hohen Energiepreise Politiker zu der Einsicht: Schluss mit der Fakepower! Erhalt der Kohlekraftwerke, insbesondere auch aus Gründen der gesicherten Energieversorgung! Weiternutzung der heimischen Braunkohle!

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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[1] Bildquelle: StockKosh-Industry-b262c06902e07d04
[2] https://www.naeb.info/Beitritt.htm

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zu den aktuellen Energiepreisen & zur EEG-Umlage

15. Oktober 2021| phoenix

Pressemitteilung – EEG-Reform
Altmaier: „EEG-Umlage 2022 sinkt auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren“

Heute haben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2022 bekanntgegeben: Die EEG-Umlage wird von derzeit 6,5 ct/kWh ab Januar 2022 auf 3,723 ct/kWh abgesenkt. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die EEG-Umlage um 2,8 ct/kWh bzw. 43 Prozent.

Kostet Euer eigenes Gift, ihr grünen Klimaklempner! | Sylvia Limmer

23. Oktober 2021 | AfD im EU-Parlament

Da wäre Sylvia Limmer beinahe der Kragen geplatzt: Politiker und Klima-Aktivisten jetten um die Welt, um angeblich das Klima zu retten. Zeitgleich schröpfen und maßregeln sie die Menschen. Die müssen dann zum Dank auch noch mittels Steuern die Reisen der Politiker finanzieren, während sie selbst kaum noch mit eigenem Auto zur Arbeit fahren können. Ist das noch normal?

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Keine Investoren mehr für neue Windanlagen und Solaranlagen

Keine Investoren mehr für neue Windanlagen und Solaranlagen NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2116 am 1. August 2021

Zu geringe oder gar keine Rendite mehr
Investoren für den Netzausbau, für Windanlagen und Solaranlagen ziehen sich zurück, weil keine ausreichende Rendite mehr möglich ist. Diese sollen nach dem Willen der Energiewendepolitiker die Kern- und Kohlekraftwerke ersetzen, die in den nächsten Jahren abgeschaltet werden.

Das ist technisch unmöglich, weil das Wetter anstelle des Bedarfs die Stromerzeugung regelt. Mal gibt es zu viel, mal zu wenig Windstrom und Solarstrom. Bei Dunkelflauten fließt gar kein Strom. Dieser schwankende „Ökostrom“ kann kein stabiles Stromnetz aufbauen und die Verbraucher auch niemals bedarfsgerecht versorgen.

Doch die Bundesregierung und die meisten politischen Parteien behaupten wider jede Vernunft, es sei trotzdem möglich. Sie täuschen die Bevölkerung. Zur Verdeutlichung hat der Stromverbraucherschutz NAEB für diesen wetterabhängigen Strom die Bezeichnung FAKEPOWER (Fake – Täuschung) gewählt.

Die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae, Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, prognostiziert einen Anstieg des Stromverbrauchs bis 2030 um 15 Prozent bei gleichzeitiger Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke.

Zunehmender Strombedarf wird ignoriert
Diese Prognose ist sehr zurückhaltend, denn gleichzeitig sollen die Heizungen auf Wärmepumpen und die Autos auf Elektroantrieb umgestellt werden. Zusätzlich wird auch noch die technisch und wirtschaftlich unsinnige Erzeugung von Wasserstoff aus „grünem“ Strom angestrebt.

Der Ersatzstrom für abzuschaltende Kraftwerke und zusätzlich benötigter Strom sollen als Fakepower erzeugt werden. Es wird geplant, die derzeitigen Windanlagen und Solaranlagen zu verdreifachen und die Stromnetze auszubauen. Doch die Finanzierung stößt auf wachsende Schwierigkeiten.

Strom aus Wind, Sonne und Biomasse, also Fakepower, ist niemals wettbewerbsfähig. Eine bedarfsgerechte Stromerzeugung ist unmöglich. Sein Wert liegt weit unter den Gestehungskosten. Erst mit einer den Stromverbrauchern abgepressten Subvention nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) über 20 Jahre wird ein „wirtschaftlicher“ Betrieb erreicht.

Bei Stromüberschuss wird Fakepower zu weit niedrigeren Börsenpreisen verkauft. Ist der Stromüberschuss hoch, muss für den Export sogar noch in Form negativer Börsenpreise zugezahlt werden. Die Differenz zahlen die Stromverbraucher als EEG-Umlage. Jede weitere Fakepower-Anlage erhöht den Strompreis. Um diese Entwicklung zu mildern, schreibt die zuständige Bundesnetzagentur neue Anlagen aus.

Mindestvergütungen für Fakepower
Den Zuschlag erhalten die Projektentwickler mit den geringsten Vergütungsanforderungen. Das soll den Wettbewerb fördern. Aber es ist nur ein Wettbewerb um Subventionen, aber kein freier marktwirtschaftlicher Wettbewerb. Nach Mitteilung der Clearingstelle EEG|KWKG wurden die letzten Zuschläge mit Vergütungen für Solaranlagen auf Dächern von 7 Cent/Kilowattstunde (Ct/kWh) und auf Feldern für 5 Cent erteilt. Windanlagen an Land wurden mit Vergütungen von 6 Ct/kWh genehmigt. Am teuersten sind Biogasanlagen, die 15 Ct/kWh erhalten.

Nach einer Überschlagsrechnung ist mit diesen Vergütungen kein gewinnbringender Betrieb möglich. Dazu trägt auch eine neue Abgabe an die örtliche Gemeinde von 0,5 Ct/kWh bei, die eingeführt wurde, um die örtlichen Behörden zu bewegen, leichter die Baugenehmigungen zu erteilen. Das grenzt an Bestechung.

Unsicherheit greift um sich
Immer mehr Investoren betrachten Gewinne aus Fakepower-Anlagen als unsicher. Zusätzlich zu den kaum noch kostendeckenden Vergütungen gibt es ständig Änderungen an den Energiegesetzen, was verlässliche Planungen verhindert. Die Projektentwickler finden daher immer weniger Investoren für ihre geplanten und genehmigten Anlagen.

Ausländische Investoren bezweifeln darüber hinaus längerfristig die Zahlungsfähigkeit der BRD. Die hohen und weiter steigenden Strompreise durch die Fakepower-Anlagen vertreiben immer mehr Industriebetriebe, was zu mehr Arbeitslosigkeit und Armut führt. Die Rettung der Energiewende durch unwirtschaftlichen „grünen“ Wasserstoff beschleunigt diese Entwicklung zu allem Überfluss auch noch.

Warum die Netzkosten steigen
Erstaunlich sind zunächst die bei der letzten Ausschreibung geforderten geringen Vergütungskosten für Windstromanlagen auf See mit 5 bis 10 Ct/kWh, denn die Erzeugungskosten sind doppelt so hoch wie an Land. Verdient wird nur beim Stromtransport an Land.

Die Übertragungsnetzbetreiber, die den Strom an das Landnetz anbinden müssen, erhalten nach einem Bericht von Wallstreet Online für den Ausbau ihrer Netze eine weit über dem Markt liegende Rendite von 6,9 Prozent auf ihr eingesetztes Kapital.

Die Rendite ist von der Bundesnetzagentur genehmigt und garantiert. Dies erklärt, warum die Netzbetreiber aller Spannungsebenen bereitwillig ihre Leitungen verstärken und ergänzen. So geraten die Netzkosten zu einem wachsenden Anteil der Stromkosten.

Die Bundesnetzagentur schätzt in ihrem Jahresbericht 2020 die Kosten für den weiteren Netzausbau in dieser Dekade auf mehr als 100 Milliarden Euro, davon 55 Milliarden in Übertragungsnetze und 47 in Verteilernetze. Damit steigen die Netzkosten für Haushaltskunden von 7,6 um mehr als 1,5 auf 9,1 Ct/kWh, also um rund 20 Prozent. Da Strom unverzichtbar ist, bedeuten höhere Strompreise Verlust an Kaufkraft bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Niedergang.

Planwirtschaft
Die Bundesnetzagentur will nun laut einem Bericht von Wallstreet Online die Garantierendite um mehr als zwei Prozent senken. Damit dürften auch beim Netzausbau viele Investoren abspringen. Die Finanzierung der großen Nord-Süd-Trassen wird zum Problem.

Das sieht auch der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD). Er plädiert daher für eine bleibende hohe Eigenkapitalverzinsung, um die enormen Investitionen in die erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Es ist ihm offensichtlich egal, dass gleichzeitig der Durchschnittsbürger mit Negativzinsen belastet wird. Die Energiewende, die Umverteilung von Arm nach Reich, wird am Beispiel des Netzausbaus wieder deutlich. Soll es so weiter gehen?

Lügen, um zu drucken
In einem Interview Ende Juli 2021 fordert auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, die Abgaben auf CO2-Emissionen schneller zu erhöhen, die Strom, Heizung und Autofahren verteuern. „Wir sollten den Menschen – ob Wahlkampf oder nicht – klar sagen, dass die notwendigen Schritte allen etwas abverlangen werden.“, sagte er. Die Folgen, nämlich die Aufgabe oder das Abwandern der Industriebetriebe durch zu hohe Energiepreise ignoriert er offenbar.

Das erkennen aber die Investoren. Mit dem Niedergang der Industrie werden Stromleitungen geringer ausgelastet. Die Netzkosten und damit der Strompreis steigen dadurch weiter. Renditen bleiben aus. Doch diese Wahrheit verschweigt der Bundestagspräsident.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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[1] Bildquelle: StockKosh-solar-85
[2] https://www.naeb.info/naeb7.htm

Prof. Dr. Ingo Hahn: Fakten versus Windkraft!

16. Juni 2021 | AfD-Fraktion Landtag Bayern
Aus der 85. Plenarsitzung des Bayerischen Landtags vom 16.06.2021

Energiewende: Deutschland baut viel zu wenig Windräder

13. September 2019 | ZDF heute-show
So wird das nichts mit der Energiewende: Deutschland müsste fünf neue Windräder am Tag errichten – schafft aber nur deutlich weniger.

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Wilhelmshavener Kohlekraftwerke erzeugen mehr Strom als alle Windgeneratoren in Niedersachsen

Wilhelmshavener Kohlekraftwerke erzeugen mehr Strom als alle Windgeneratoren in Niedersachsen NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2105 am 28. Februar 2021

Mitte Februar war es bitterkalt bei Sonnenschein und blauem Himmel. Die beiden Steinkohlekraftwerke am Jadebusen hatten Wasserdampffahnen, die weit sichtbar senkrecht nach oben stiegen. Sie standen offensichtlich unter Volllast. Die Windgeneratoren in der Umgebung standen still. Diese Situation zeigt, dass es ohne solche Kraftwerke keine sichere Stromversorgung gibt.

Die beiden Kohlekraftwerke in Wilhelmshaven haben Mitte Februar weitaus mehr Strom erzeugt als die 6.243 Windgeneratoren in Niedersachsen. Die Kraftwerke haben zusammen eine Leistung von knapp 1.500 Megawatt (MW). Die 6.243 Windgeneratoren haben zwar eine installierte Leistung von stolzen 11.325 MW. Doch die verfügbare Leistung ist wetterabhängig und schwankt zwischen null und sechzig Prozent. Das Jahresmittel liegt bei 20 Prozent der installierten Leistung, also bei 2.265 MW.

Am 11. Februar speisten die 29.608 Windgeneratoren in Deutschland mit einer installierten Leistung von 54.938 MW nur rund 3.000 MW in das Netz ein. (Quelle: Bundesverband Windenergie und Windjournal). In Niedersachsen stehen knapp 20 Prozent aller bundesdeutschen Anlagen, die nach diesen Zahlen 600 MW lieferten. Eines der beiden Wilhelmshavener Kraftwerke leistete also mehr als alle Windgeneratoren in Niedersachsen zusammen.

Die geschilderte Situation zeigt deutlich, dass Windstrom im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken nutzlos ist. Er wird trotzdem von der Bundesregierung und den meisten Bundestagsparteien zusammen mit Solarstrom als die Energieversorgung der Zukunft angepriesen. Das ist eine Täuschung der Bevölkerung. Der Stromverbraucherschutz NAEB bezeichnet daher zur Klarstellung und zu Recht den vom Wetter abhängigen Strom als FAKEPOWER (Fake = Täuschung). Der Stromverbraucherschutz NAEB ist eine Vereinigung von Energiefachleuten, die über Jahrzehnte an einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung der Bevölkerung mitgewirkt haben.

Zu den Täuschungen der Verbraucher gehört, dass die Kosten von Fakepower verschleiert und die Leistungen von Kraftwerken mit der von Windstromanlagen gleichgesetzt werden. So hat der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies nach einem Bericht in der Wilhelmshavener Zeitung die installierte Leistung von Off-Shore Windanlagen eins zu eins mit Kernkraftwerken verglichen. Man muss aber die verfügbare Leistung vergleichen. Bei Kraftwerken entspricht sie fast der installierten Leistung. Windgeneratoren haben bei Windstille Leistung null und erreichen bei Starkwind auf See in Spitzen 90 Prozent der sogenannten Nennleistung. Im Jahresmittel liegt die Leistung bei 40 Prozent. Es ist ein klares Täuschungsmanöver.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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[1] Bildquelle: https://www.youtube.com/watch?v=qWCoepL_GiY
[2] https://www.naeb.info/naeb7.htm

Immer unter Strom

15. Dezember 2016 | JadeBay
Yannic Drewski hat eine Ausbildung zum Industriemechaniker im Kraftwerk Wilhelmshaven absolviert. Seine Geschichte ist eine mit Nachahmungspotenzial. Interesse? Der richtige Job findet sich garantiert in der Chancenregion JadeBay!

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Die Energiewende treibt den Strompreis weiter in die Höhe

Die Energiewende treibt den Strompreis weiter in die Höhe NAEB 2102 am 17. Januar 2021

Durch die Energiewende hat die BRD den höchsten Strompreis aller Industrieländer. Wenn die Wende weitergetrieben wird, verdoppelt sich der heutige Strompreis bei gleichzeitiger Schwächung der Netzstabilität möglicherweise noch schneller als in den Jahren 2000 bis 2020. Flächendeckende Stromausfälle sind vorprogrammiert. Die Industrie ist bereits jetzt wettbewerbsunfähig, abgewandert oder die Betriebe geschlossen.

Die Energiewende sei erforderlich, um das Weltklima zu retten. Das trommeln die grünen Ideologen der Bundesregierung und fast alle Parteien tagtäglich. Die Kosten seien bei dieser Rettungsaktion ohne Murren zu ertragen, denn eine „Klimakatastrophe“ koste erheblich mehr. Die Stromverbraucher sollten jedoch einmal überlegen, welche Kosten diese „Energiewende“ ihnen und dem ganzen Land aufbürdet und zumutet.

Energiewendestrom ist viermal teurer als grundlastfähiger Kraftwerkstrom
Die derzeitigen Wendestromkosten lassen sich ganz einfach berechnen. 2000 lag der Strompreis, also die Kosten für Erzeugung, Verteilung und staatliche Abgaben, bei 15 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). 2020 wurde rund ein Drittel vermeintlich „regenerativer“ Strom eingespeist und der Strompreis hat sich auf 30 ct/kWh verdoppelt. Danach ist der Wendestrom viermal teurer als der grundlastfähige Kraftwerkstrom. (1/3 x X + 2/3 x 15 ct/kWh = 30 ct/kWh. X = 60 ct/kWh)

Wenn die Versorgung ausschließlich mit vermeintlich „regenerativem“ Strom erfolgen sollte, müsste der Strompreis auf 60 ct/kWh ansteigen. Dazu kommen noch überproportional weiter steigende Kosten für die Stabilität des Netzes, denn regenerativer Strom ist nur Zufallsstrom. Doch diese Fantasie wird aus physikalischen Gründen stets eine Fiktion bleiben.

Bis jetzt liefern die großen grundlastfähigen Kraftwerke eine stabile Netzfrequenz. Die großen Schwungmassen ihrer Generatoren verfügen über die sogenannte Momentan-Reserve, die das Netz stabil hält, wenn Stromverbraucher zu- oder abgeschaltet werden, bis die Kraftwerke das Netz auf den geänderten Bedarf geregelt haben. Die wettergesteuerten Wind- und Solaranlagen sind außerstande, diese Aufgabe zu übernehmen. Sie bieten keine Momentan-Reserve und keinen Regelstrom.

Eine vom Wind verwehte Träumerei
Der Ausbau der Wendestromanlagen erfordert leistungsfähigere Netze auf allen Spannungsebenen: eine teure Mammutaufgabe. Die Stromtrassen von Nord nach Süd sind nur ein Teil davon. Die Strompreise werden daher mit jeder weiteren Wendestromanlage ansteigen. Ein Strompreis von einem Euro pro Kilowattstunde dürfte ohne Kernkraftwerke und ohne Kohlekraftwerke, ohne Gaskraftwerke und ohne Dieselgeneratoren deutlich überschritten werden.

Ein Beispiel für die Kostenentwicklung ist El Hierro [2], die kleinste Insel der Kanaren. Windgeneratoren und ein Pumpspeicherwerk sollten das mit Dieselmotoren betriebene Kraftwerk der Insel ersetzen. Dies ist einmal zwei Stunden lang gelungen. Sonst musste das Kraftwerk weiterhin Strom liefern. Bei einer durchschnittlichen Versorgung mit 80 Prozent Windstrom stiegen die Preise auf fast einen Euro je Kilowattstunde. Das Inselnetz war großen Stromschwankungen unterworfen, unregelbar für das viel zu kleine und träge Pumpspeicherwerk. Inzwischen versorgt das Dieselkraftwerk die Insel wieder allein.

Auch der Traum, nur noch Elektroautos mit Ökostrom auf der Insel zu betreiben, ist verflogen. Die Klimarettung ist den Insulanern misslungen. Von 85 Millionen investierten Euro (12.000 pro Insulaner) hat die EU mehr als die Hälfte Steuern missbraucht. Eine Erfolgskontrolle dieses Zuschusses blieb aus. Der verbleibende Investitionsbetrag führt immer noch zu hohen Strompreisen. Bei der Planung dieses „innovativen“ Projektes hat die spanische Regierung vertraglich zugesagt, einen zu hohen Strompreis zu subventionieren. Die weiteren Kosten dieses gescheiterten Experimentes zahlen die spanischen Steuerzahler.

Wendestrom ist Fakepower
Das Beispiel zeigt, dass der wettergesteuerte Strom zweitklassig ist, da er niemals bedarfsgerecht erzeugt werden kann, sondern Zufallsstrom ist. Sein Wert liegt daher unter dem Wert des regelbaren Kraftwerkstroms. Er kann nur als Ergänzung in ein durch Kraftwerkstrom stabiles Netz eingespeist werden. Es ist eine Täuschung der Bevölkerung, wenn die Bundesregierung und viele Politiker behaupten, Strom aus Sonne und Wind sei die sichere und bezahlbare Zukunftsversorgung. Um diese Täuschung zu verdeutlichen, haben die Energiefachleute vom Stromversorgerschutz NAEB für den Wendestrom zu Recht die Bezeichnung Fakepower (Fake, englisch = Täuschung) gewählt.

Täuschung auch beim Strompreis
Die Restriktionen im Corona-Jahr 2020 haben zu einem deutlichen Rückgang des Strombedarfs geführt. Die subventionierte Fakepower wurde jedoch voll weiterhin erzeugt, da sie nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) Einspeisevorrang hat. Der Fakepower-Anteil an der Stromversorgung ist daher deutlich gestiegen und damit auch die Abgabe nach dem (EEG). Die Übertragungsnetzbetreiber, die für die Abrechnung der Fakepower-Subventionen zuständig sind, brauchen von den Stromverbrauchern eine um 30 Prozent höhere EEG-Abgabe (von knapp 7 auf knapp 10 ct/kWh), um die EEG-Vergütungen an die Betreiber der Wind-, Solar- und Biogasanlagen bezahlen zu können. Der Strompreis steigt dadurch um 10 Prozent von 30 ct/kWh auf 33 Cent.

Wendepolitiker und Profiteure sahen durch diesen starken Anstieg die Akzeptanz für die „Energiewende“ gefährdet. Ein durchschnittlicher Haushalt würde mit circa 100 Euro im Jahr zusätzlich belastet. Sie fanden eine teure Lösung. Die EEG-Abgabe wird gedeckelt, damit die Strompreise gleich bleiben. Die den Netzbetreibern fehlenden Beträge werden aus dem Steueraufkommen beglichen. Der Stromkunde bezahlt diesen Teil der Abgabe also über seine Steuer und muss damit zusätzlich auch noch höhere Verwaltungskosten schlucken. Die Steuererhöhung ist bereits Gesetz.

Ab 1. Januar dieses Jahres wird eine Steuer auf Brenn- und Treibstoffe erhoben, die als CO2-Abgabe zum Klimaschutz ausgegeben wird. Sowohl beim Heizen wie auch beim Autofahren wird der Steuerzahler, ob reich oder arm, jeweils mit weiteren 100 Euro im Jahr belastet, also doppelt so viel wie er angeblich beim Strom entlastet wird. Diese Steuer soll bis zum Jahr 2025 auf mehr als das Doppelte steigen. Die Grünen fordern sogar den Faktor fünf bis sechs.

Die BRD schafft sich ab
Strom ist zur wichtigsten Energieform in der BRD geworden. Strom verlängert den Tag mit künstlichem Licht bis zum nächsten Morgen, wenn man es will. Strom hat die Arbeit im Haushalt fast zu einer Nebensache gemacht. Eine Kilowattstunde Strom ersetzt die Arbeitskraft eines Menschen für einen ganzen Tag. Der Staubsauger leistet mit einem Kilowatt so viel wie zehn Teppichklopfer. Wasch- und Spülmaschinen machen Haushaltshilfen überflüssig. Ohne Strom müssten diese Arbeiten und noch vieles mehr wieder mit Körperkraft übernommen werden. Es wäre ein Rückschritt in das Mittelalter. Jede Verteuerung des Stroms in Relation zum Einkommen führt in diese Richtung.

Strom ist unverzichtbar für den gegenwärtigen Lebensstandard. Höhere Stromkosten führen zwangsläufig zu einer Minderung der Kaufkraft der gesamten Bevölkerung. Mehr und mehr Arbeitsplätze gehen dadurch verloren. Wer Arbeitsplätze schaffen oder auch nur halten will, muss für Kaufkraft sorgen, damit die produzierten Waren und die angebotenen Dienstleistungen auch bezahlt werden können.

Steigende Stromkosten vertreiben die Industrien in andere Länder. Sie verlieren ihre Wettbewerbsfähigkeit, denn Strom ist ein wesentlicher Teil der Produktionskosten. Die Betriebe müssen schließen oder ihre Produktion in kostengünstigere Länder verlagern. Die BRD wird deindustrialisiert. Ist das etwa beabsichtigt?

Es wird höchste Zeit, die Energiewende zu beenden. Fakepower bringt nur Nachteile. Die Kosten steigen. Die Umwelt wird durch immer mehr Windgeneratoren zerstört, durch Monokulturen zur Erzeugung von Biomasse für Strom und durch Verspiegeln der Landschaft mit weit über eine Million Fotovoltaik-Anlagen. Tier- und Vogelarten droht die Vernichtung. Windgeneratoren und Biogasanlagen drücken die Immobilienwerte in ihrer Nachbarschaft.

Die Begründung der „Grünen“, die Energiewende in der BRD sei notwendig zur Minderung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen ist unsinnig und gefährlich. Die BRD trägt nur 2 Prozent zu den weltweiten Emissionen bei und vertreibt mit einer angestrebten Reduzierung auf 1,2 Prozent die Industrie. Der Wohlstand im ganzen Land ist bedroht! Dieses Spiel muss aufhören!

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: StockKosh-Energy-1-1-png
[2] 17. August 2016 | Andreas van de Kamp: Erneuerbaren-Flop in El Hierro – Lupe über „Energie-Europa
http://staatsstreich.at/erneuerbaren-flop-in-el-hierro-lupe-ueber-energie-europa.html

Wo soll eigentlich der neue Strom herkommen? – Tino Chrupalla – AfD-Fraktion im Bundestag

3. Juli 2020 | AfD-Fraktion Bundestag

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