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Energiewende nach der Bundestagswahl 2021

Energiewende nach der Bundestagswahl 2021 NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2121 am 10. Oktober 2021

Kohlekraftwerke sind die preiswertesten Stromerzeuger. Heimische Braunkohle macht unabhängig vom Ausland. Erschreckende Nachrichten rütteln die Menschen auf: Die Energiepreise steigen weltweit. Das gilt für Erdöl, Erdgas und Kohle. Dazu kommen in der BRD noch deutliche Preissteigerungen für Strom durch CO2-Steuern und CO2-Zertifikate.

Die Bevorratung von Gas und Öl wurde reduziert, weil die Corona-Einschränkungen zu einer geringeren Nachfrage führten. Gleichzeitig wurden Kohlekraftwerke stillgelegt, um Wind- und Solarstromanlagen zu bauen, die angeblich das Weltklima retten. Nun trifft ein steigender Energiebedarf mit unzureichend gefüllten Lagern und immer weniger regelbaren Kraftwerken zusammen.

„Zwei Energiemarken der Rheinischen Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft (ehemals 365 AG) steigen kurzfristig aus hunderten Stromverträgen aus.“ Andere Länder wie Großbritannien haben größere Energiesorgen. Stromabschaltungen und beheizte Sammelunterkünfte in der Winterzeit werden geplant.

Was ist zu tun?
Die BRD muss ihre Energieversorgung auf den Prüfstand stellen. Es müssen vorrangig die sichersten und preiswertesten Energieträger genutzt werden. Ein noch stärkerer Ausbau von Wind- und Solarstromanlagen, den Klima-Ideologen fordern, ist ein Irrweg und umgehend zu beenden.

Neben den Kernbrennstoffen ist die Braunkohle für die Stromerzeugung am preisgünstigsten. Sie wird in der BRD gewonnen und unterliegt keinen Importbeschränkungen oder Preissprüngen auf den Weltmärkten. Sie ist der einzige nennenswerte heimische Energieträger.

Steinkohle muss importiert werden. Sie ist trotz eines weltweiten Preisanstiegs nach der Braunkohle die günstigste Energiequelle. Erst danach folgen Erdöl und Erdgas. Kohle kann ohne spezielle Behälter transportiert und gelagert werden. Für Erdöl und Erdgas hingegen werden Rohrleitungen, Pumpen und Behälter benötigt.

Fakepower ist keine Lösung
Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist viermal teurer als Strom aus den unterirdischen und nuklearen Brennstoffen. Dieser „erneuerbare“ Strom – Energie kann nur umgewandelt werden – trägt bisher zwar nur ein Drittel zum Stromverbrauch in der BRD bei, hat aber den Strompreis auf 30 Cent/Kilowattstunde verdoppelt.

Hinzu kommt seine vom Wetter abhängige wechselnde Leistung, die den Wert der „Erneuerbaren“ weit unter die EEG-Vergütung drückt, weil regelbare Kraftwerke die Netzleistung auf den jeweiligen Bedarf bringen müssen.

Nur mit „erneuerbarem“ Strom kann kein stabiles Netz aufgebaut und betrieben werden. Trotzdem halten Politiker aller Parteien bis auf die AfD an dieser Falschaussage fest. Deshalb bezeichnet der Stromverbraucherschutz NAEB den Strom aus Wind- und Solaranlagen zu Recht als FAKEPOWER.

Hoher Energieaufwand für Klimaneutralität
Eine Energieversorgung ohne unterirdische Brennstoffe gilt als klimaneutral. Theoretisch ist sie nach heutigem Wissensstand möglich. Doch dazu ist mehr Strom erforderlich, als mit Wind und Sonne in der BRD erzeugt werden kann. Biomasse wird weitgehend zur Ernährung gebraucht.

Die heutigen Kraftwerke müssten durch mit Wasserstoff betriebene Gaskraftwerke ersetzt werden. Aber von der grünen Wasserstoff-Elektrolyse bis zu Wiederverstromung gehen mehr als 75 Prozent der Fakepower verloren. Die Stromerzeugung müsste also für diese Regelkraftwerke vervierfacht werden.

Wasserstoff ist die Basis für die Synthese von Treibstoffen, Kunststoffen und Düngemitteln. Neben Strom für die Wasserstofferzeugung wird viel Energie für die Synthese gebraucht. 80 Prozent der Kunstdüngererzeugung sind Energiekosten. Die heutige Stromversorgung müsste verdoppelt werden, um die chemischen Produkte aus grünem Wasserstoff zu synthetisieren.

Insgesamt müsste dann die Erzeugung von Fakepower mehr als verzehnfacht werden, was utopisch ist. Umweltschutz würde zugunsten von flächendeckenden Windstromanlagen und Fotovoltaik-Feldern aufgegeben werden. Riesige Wasserstoff-Elektrolysen würden überall entstehen. Die Kosten wären untragbar. Die zahlenden Stromkunden würden rebellieren.

Der Plan der Grünen
Die ignoranten grünen Ideologen haben bereits seit Monaten einen ausgearbeiteten Plan für 100 Prozent „erneuerbare“ Energien, der in den ersten 100 Tagen durch die kommende Bundesregierung auf den Weg gebracht werden soll. Das Klimaschutz-Sofortprogramm mit 49 Seiten wurde von 18 Mitarbeitern der Stiftung Klimaneutralität, der Agora Energiewende und der Agora Verkehrswende (Denk- und Politiklabore) ausgearbeitet. Nur zwei Autoren haben ein naturwissenschaftliches Studium abgeschlossen. Keiner verfügt über Erfahrungen in der Wirtschaft. Sie waren nur in Hochschulen und in staatlichen Verwaltungen tätig.

Die Stiftung Klimaneutralität und die Agora-Organisationen werden weitgehend von Stiftungen und staatlichen Zuschüssen finanziert. Diese grünen politischen Berater haben in dem Programm bereits Gesetze für die kommende Bundesregierung unter möglicher grüner Beteiligung vorbereitet.

Aufgabe der Politik
Die politischen Parteien und die neu gewählten Abgeordneten müssen von ideologischen Vorstellungen über die Energiewende abrücken und die Folgen der bisherigen Energiewende realistisch bewerten. Sie werden dann finden, dass
– die Energiewende den Strompreis verdoppelt hat
– die Netzstabilität gefährlich geschwächt wurde
– Stromausfälle immer näher rücken
– die CO2-Bepreisung die Industrie seit 2000 vertreibt
– durch steigende Energiepreise die Kaufkraft sinkt
– die „Energiewende“ zu einer Umverteilung von unten nach oben führt
– Strom für neue Arbeitsplätze knapp wird und solche daher be- oder verhindert
– die Energieversorgung in Zukunft fast ausschließlich auf Erdgas beruht, das importiert werden muss.

Die Erkenntnisse führen zwangsläufig zu folgenden Forderungen:
– das EEG aufheben
– die CO2-Bepreisung beenden
– alle Klima- und Wendegesetze streichen
– die Energiesteuern streichen
– die Braunkohlekraftwerke erhalten und ausbauen
– die Steinkohlekraftwerke erhalten

Mit diesen Maßnahmen sinken die Strompreise auf weniger als 15 Cent/Kilowattstunde für private Haushalte und verursachen entsprechend geringere Kosten für die Industrie. Die Kaufkraft der Bevölkerung nimmt wieder zu und damit die Nachfrage nach Gütern. Neue Arbeitsplätze entstehen.

Das gilt auch für die Industrie. Sie wird wieder international wettbewerbsfähig. Neue Betriebe werden angesiedelt. Zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Die staatlichen Einnahmen aus Steuern auf Umsatz und Gewinn steigen. Soziale Leistungen können wieder finanziert werden.

Es wird spannend, welche Parteien und welche Abgeordneten sich von der ideologischen Klima- und Energiewendepolitik abwenden und wieder zur Realpolitik zurückkehren werden! Genauso spannend ist das Verhalten der Medien, allen voran die ARD und das ZDF. Werden Sie weiter die Ideologie der Klimarettung durch die Energiewende verbreiten, oder werden sie wenigstens eine Streitkultur erlauben? Die „Gäste“ der verschiedenen Gesprächsrunden zeigen, dass bisher eine einseitige Meinungsbildung betrieben wird.

Das Klimaschutz-Sofortprogramm, um die BRD in den nächsten 100 Tagen an die Wand zu fahren, ist seit Monaten fertig. Es ist völlig unerheblich, ob und wann Olaf Scholz über Cum-Ex stolpert, der Kurs ist festgezurrt.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.de und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: StockKosh-Planet-32
[2] https://www.naeb.info/Beitritt.htmNAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2121 am 10. Oktober 2021

Kohlekraftwerke sind die preiswertesten Stromerzeuger. Heimische Braunkohle macht unabhängig vom Ausland. Erschreckende Nachrichten rütteln die Menschen auf: Die Energiepreise steigen weltweit. Das gilt für Erdöl, Erdgas und Kohle. Dazu kommen in der BRD noch deutliche Preissteigerungen für Strom durch CO2-Steuern und CO2-Zertifikate.

Die Bevorratung von Gas und Öl wurde reduziert, weil die Corona-Einschränkungen zu einer geringeren Nachfrage führten. Gleichzeitig wurden Kohlekraftwerke stillgelegt, um Wind- und Solarstromanlagen zu bauen, die angeblich das Weltklima retten. Nun trifft ein steigender Energiebedarf mit unzureichend gefüllten Lagern und immer weniger regelbaren Kraftwerken zusammen.

„Zwei Energiemarken der Rheinischen Elektrizitäts- und Gasversorgungsgesellschaft (ehemals 365 AG) steigen kurzfristig aus hunderten Stromverträgen aus.“ Andere Länder wie Großbritannien haben größere Energiesorgen. Stromabschaltungen und beheizte Sammelunterkünfte in der Winterzeit werden geplant.

Was ist zu tun?
Die BRD muss ihre Energieversorgung auf den Prüfstand stellen. Es müssen vorrangig die sichersten und preiswertesten Energieträger genutzt werden. Ein noch stärkerer Ausbau von Wind- und Solarstromanlagen, den Klima-Ideologen fordern, ist ein Irrweg und umgehend zu beenden.

Neben den Kernbrennstoffen ist die Braunkohle für die Stromerzeugung am preisgünstigsten. Sie wird in der BRD gewonnen und unterliegt keinen Importbeschränkungen oder Preissprüngen auf den Weltmärkten. Sie ist der einzige nennenswerte heimische Energieträger.

Steinkohle muss importiert werden. Sie ist trotz eines weltweiten Preisanstiegs nach der Braunkohle die günstigste Energiequelle. Erst danach folgen Erdöl und Erdgas. Kohle kann ohne spezielle Behälter transportiert und gelagert werden. Für Erdöl und Erdgas hingegen werden Rohrleitungen, Pumpen und Behälter benötigt.

Fakepower ist keine Lösung
Strom aus Wind, Sonne und Biomasse ist viermal teurer als Strom aus den unterirdischen und nuklearen Brennstoffen. Dieser „erneuerbare“ Strom – Energie kann nur umgewandelt werden – trägt bisher zwar nur ein Drittel zum Stromverbrauch in der BRD bei, hat aber den Strompreis auf 30 Cent/Kilowattstunde verdoppelt.

Hinzu kommt seine vom Wetter abhängige wechselnde Leistung, die den Wert der „Erneuerbaren“ weit unter die EEG-Vergütung drückt, weil regelbare Kraftwerke die Netzleistung auf den jeweiligen Bedarf bringen müssen.

Nur mit „erneuerbarem“ Strom kann kein stabiles Netz aufgebaut und betrieben werden. Trotzdem halten Politiker aller Parteien bis auf die AfD an dieser Falschaussage fest. Deshalb bezeichnet der Stromverbraucherschutz NAEB den Strom aus Wind- und Solaranlagen zu Recht als FAKEPOWER.

Hoher Energieaufwand für Klimaneutralität
Eine Energieversorgung ohne unterirdische Brennstoffe gilt als klimaneutral. Theoretisch ist sie nach heutigem Wissensstand möglich. Doch dazu ist mehr Strom erforderlich, als mit Wind und Sonne in der BRD erzeugt werden kann. Biomasse wird weitgehend zur Ernährung gebraucht.

Die heutigen Kraftwerke müssten durch mit Wasserstoff betriebene Gaskraftwerke ersetzt werden. Aber von der grünen Wasserstoff-Elektrolyse bis zu Wiederverstromung gehen mehr als 75 Prozent der Fakepower verloren. Die Stromerzeugung müsste also für diese Regelkraftwerke vervierfacht werden.

Wasserstoff ist die Basis für die Synthese von Treibstoffen, Kunststoffen und Düngemitteln. Neben Strom für die Wasserstofferzeugung wird viel Energie für die Synthese gebraucht. 80 Prozent der Kunstdüngererzeugung sind Energiekosten. Die heutige Stromversorgung müsste verdoppelt werden, um die chemischen Produkte aus grünem Wasserstoff zu synthetisieren.

Insgesamt müsste dann die Erzeugung von Fakepower mehr als verzehnfacht werden, was utopisch ist. Umweltschutz würde zugunsten von flächendeckenden Windstromanlagen und Fotovoltaik-Feldern aufgegeben werden. Riesige Wasserstoff-Elektrolysen würden überall entstehen. Die Kosten wären untragbar. Die zahlenden Stromkunden würden rebellieren.

Der Plan der Grünen
Die ignoranten grünen Ideologen haben bereits seit Monaten einen ausgearbeiteten Plan für 100 Prozent „erneuerbare“ Energien, der in den ersten 100 Tagen durch die kommende Bundesregierung auf den Weg gebracht werden soll. Das Klimaschutz-Sofortprogramm mit 49 Seiten wurde von 18 Mitarbeitern der Stiftung Klimaneutralität, der Agora Energiewende und der Agora Verkehrswende (Denk- und Politiklabore) ausgearbeitet. Nur zwei Autoren haben ein naturwissenschaftliches Studium abgeschlossen. Keiner verfügt über Erfahrungen in der Wirtschaft. Sie waren nur in Hochschulen und in staatlichen Verwaltungen tätig.

Die Stiftung Klimaneutralität und die Agora-Organisationen werden weitgehend von Stiftungen und staatlichen Zuschüssen finanziert. Diese grünen politischen Berater haben in dem Programm bereits Gesetze für die kommende Bundesregierung unter möglicher grüner Beteiligung vorbereitet.

Aufgabe der Politik
Die politischen Parteien und die neu gewählten Abgeordneten müssen von ideologischen Vorstellungen über die Energiewende abrücken und die Folgen der bisherigen Energiewende realistisch bewerten. Sie werden dann finden, dass:

die Energiewende den Strompreis verdoppelt hat
die Netzstabilität gefährlich geschwächt wurde
Stromausfälle immer näher rücken
die CO2-Bepreisung die Industrie seit 2000 vertreibt
durch steigende Energiepreise die Kaufkraft sinkt
die „Energiewende“ zu einer Umverteilung von unten nach oben führt
Strom für neue Arbeitsplätze knapp wird und solche daher be- oder verhindert
die Energieversorgung in Zukunft fast ausschließlich auf Erdgas beruht, das importiert werden muss.

Die Erkenntnisse führen zwangsläufig zu folgenden Forderungen:

das EEG aufheben
die CO2-Bepreisung beenden
alle Klima- und Wendegesetze streichen
die Energiesteuern streichen
die Braunkohlekraftwerke erhalten und ausbauen
die Steinkohlekraftwerke erhalten

Mit diesen Maßnahmen sinken die Strompreise auf weniger als 15 Cent/Kilowattstunde für private Haushalte und verursachen entsprechend geringere Kosten für die Industrie. Die Kaufkraft der Bevölkerung nimmt wieder zu und damit die Nachfrage nach Gütern. Neue Arbeitsplätze entstehen.

Das gilt auch für die Industrie. Sie wird wieder international wettbewerbsfähig. Neue Betriebe werden angesiedelt. Zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Die staatlichen Einnahmen aus Steuern auf Umsatz und Gewinn steigen. Soziale Leistungen können wieder finanziert werden.

Es wird spannend, welche Parteien und welche Abgeordneten sich von der ideologischen Klima- und Energiewendepolitik abwenden und wieder zur Realpolitik zurückkehren werden! Genauso spannend ist das Verhalten der Medien, allen voran die ARD und das ZDF. Werden Sie weiter die Ideologie der Klimarettung durch die Energiewende verbreiten, oder werden sie wenigstens eine Streitkultur erlauben? Die „Gäste“ der verschiedenen Gesprächsrunden zeigen, dass bisher eine einseitige Meinungsbildung betrieben wird.

Das Klimaschutz-Sofortprogramm, um die BRD in den nächsten 100 Tagen an die Wand zu fahren, ist seit Monaten fertig. Es ist völlig unerheblich, ob und wann Olaf Scholz über Cum-Ex stolpert, der Kurs ist festgezurrt.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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[1] Bildquelle: StockKosh-Planet-32
[2] https://www.naeb.info/Beitritt.htm

Redaktionelle Anmerkung zur Regierungspropaganda: Klima ist eine Statistik. Wie wird eine Statistik geschützt und wovor? Das Wetter wird durch die Sonne und weitere Naturgewalten gesteuert. Es kann nur regional durch Umweltverschmutzung und militärisches Geo-Engineering kurzzeitig beeinflusst werden. Der Kanzlerkandidat Olaf Scholz gibt heiße Luft von sich. Er ist ein Dampfplauderer.

Sofortprogramm für mehr Klimaschutz – O-Ton Scholz

23. Juni 2021 | finanzministeriumTV

Beim Klimaschutz handeln wir schnell, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz zum heute vom Bundeskabinett beschlossenen Sofortprogramm 2022. 8 Milliarden Euro zusätzlich für konkrete Maßnahmen, um die Klimaziele des neuen Klimaschutzgesetzes zu erreichen.

23. Juni 2021 | Sofortprogramm für mehr Klimaschutz
Klimaschutz: Weitere Themen

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Energiewende: Wer zieht die Fäden? Rainer Baake, der Mann im Hintergrund

Energiewende: Wer zieht die Fäden? Rainer Baake, der Mann im Hintergrund NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2120 am 26. September 2021

Die Energiewende sei zur Rettung des Weltklimas alternativlos. Das wird den Menschen ständig in Wort und Bild von allen Leitmedien eingehämmert. Dadurch hat die Energiewende den Status eines Axioms erreicht, einer unumstößlichen Grundregel, auf der alle anderen Berechnungen aufbauen.

Wer das anzweifelt, wird als Querdenker oder Klimaleugner diffamiert. Sogar Strafverfolgungen werden gefordert. Wenn man nachforscht, wer die Fäden zieht, kommt man schnell auf Rainer Baake, einen der wesentlichen Akteure.

Früh übt sich, wer ein Demagoge werden will
Baake hielt sich nach seinem Abitur drei Jahre lang in Chicago als Community Organizer auf. Diese stehen Gruppen vor, die ihre Ziele durch Unterwandern von Behörden und Leitmedien durchsetzen. Sie agieren ähnlich wie in der BRD die Nichtregierungs-Organisationen (NGO). Dort hat er gelernt, wie man Einfluss jenseits von Wahlen gewinnt. Anschließend studierte er in Marburg Volkswirtschaft, das schon damals eine Hochburg der „Grünen“ war.

Laut Wikipedia trat er 1983 während seiner Studienzeit den „Grünen“ bei und wurde zwei Jahre danach zum hauptamtlichen Umweltdezernenten und stellvertretenden Landrat des Landkreises Marburg-Biedenkopf gewählt. Er unterstützte in dieser Funktion den Bau von Windanlagen und Solaranlagen. Auch war er einer der Organisatoren von Demonstrationen gegen Kernkraftwerke in der BRD.

1991 bis 1998 war Rainer Baake Staatssekretär im hessischen Ministerium für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten unter Josef Fischer. In dieser Position entstanden erste Strategien zur Förderung „erneuerbarer“ Energien und zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Zerstörung der Stromversorgung beginnt
1998 wurde er Staatssekretär unter Jürgen Trittin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Er war ohne Fachkenntnisse aus der Stromversorgung der maßgebliche Regierungsvertreter bei den Verhandlungen zum Atomausstieg. Es wurde vereinbart, dass die Kernkraftwerke bis zu einer Abschaltung noch definierte Strommengen erzeugen können. Die Strommengen erlaubten einen Betrieb der jüngsten Kraftwerke bis zum Jahr 2021.

In dieser Zeit sollten neue effektive Kohlekraftwerke als Ersatz gebaut werden. So waren in Wilhelmshaven drei Kohlekraftwerke mit Leistungen von je 750 Megawatt geplant. Sie sollten zu dem bereits vorhandenen Kraftwerk hinzukommen. Der Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port mit Anlagen zur Kohleentladung ist für die Anlieferung des Brennstoffs sehr günstig gelegen. Diese Kohlekraftwerke sollten die Kernkraftwerke im Norden ersetzen. Gebaut wurde dann allerdings nur ein Kraftwerk mit einem hervorragenden Wirkungsgrad von 46 Prozent.

Wortbrüchig bis zum Abwinken
Wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat wiederum Rainer Baake. In den Verhandlungen hatte er dem Bau neuer Kohlekraftwerke als Ersatz für die Kernkraftwerke zugestimmt. Doch bereits wenige Jahre später unterstützte er als „Grüner“ die wachsenden Aktivitäten gegen die Kohlekraftwerke, die dann in das Kohleausstiegsgesetz mündeten. Diese Haltung wurde nach Insider-Informationen bereits bei den Verhandlungen deutlich. Baake hielt wiederholt keine Zusagen aus früheren Treffen ein.

Umverteilungen zwecks Profit weniger
Rainer Baake ist weitgehend der Schöpfer des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Auf ihn gehen die hohen Einspeisevergütungen und die bevorzugte Einspeisung des „erneuerbaren“ Stroms zurück, ohne die jede Anlage mit Verlust läuft.

Rechtswidriges Dumping in Gesetzesform
Auch die Veräußerung des teuren „erneuerbaren“ Stroms zu Dumpingpreisen gehört dazu. Das EEG hat zu der wohl größten Dumping-Aktion in der Welt geführt mit inzwischen mehr als 300 Milliarden Euro Verlust. Die niedrigen Dumpingpreise treiben die konventionellen Kraftwerke, das Rückgrat der Stromversorgung, in die roten Zahlen. Als Volkswirtschaftler sollte er die Folgen von Dumping kennen, nämlich Monopole mit hohen Preisen und ohne Anreiz zu Weiterentwicklung und Rationalisierung.

Besteuerte Luft zugunsten von Fakepower
Auch bei der Einführung der CO2-Zertifikate hat Baake mitgewirkt. 10 Euro/Tonne CO2 verteuert die Stromproduktion von Kohlekraftwerken um 1 Cent/Kilowattstunde. Inzwischen kosten CO2-Zertifikate 25 Euro/Tonne. Die Verteuerung des Kraftwerkstroms soll die „Erneuerbaren“ in wirtschaftliche Bereiche bringen, damit das EEG abgelöst werden kann.

Das ist ein Irrtum. Ein stabiles Stromnetz braucht mindestens 45 Prozent Strom aus großen regelbaren Kraftwerken, um die Frequenz stabilzuhalten, die Leistung zu regeln und damit dem stets schwankenden Bedarf anzupassen.

Die vom Wetter gesteuerten „Erneuerbaren“ versagen darin. Dieser Strom ist zweitklassig und kann nur anteilig in ein stabiles Netz eingespeist werden. Er ist weniger wert als Kraftwerkstrom. Der Stromverbraucherschutz NAEB bezeichnet daher diesen Strom zu Recht als FAKEPOWER.

Schlechter und teurer geht immer
Rainer Baake hat wesentlich zu der immer schlechter und teurer werdenden Stromversorgung in der BRD beigetragen. Er hat keine Antworten auf die Fragen: „Wo soll der Strom herkommen, wenn die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden? Wie viel CO2 in der Luft wird zum Klimaschutz einerseits und zum optimalen Pflanzenwuchs andererseits benötigt?“

2006 wurde Baake zusammen mit Jürgen Resch Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, dem Abmahnverein, der entscheidend zu großen Wertverlusten der Dieselfahrer durch Fahrverbote beigetragen hat. Unsinnige Grenzwerte der EU für Stickstoffdioxid-Emissionen aus Dieselmotoren wurden dazu genutzt. Dank der guten Vernetzung von Baake in den Ministerien wird dieser Verein bis heute auch mit Steuergeldern finanziert.

Unglaubwürdig bis zum Abwinken
Baake trat 2018 als Staatssekretär zurück. Er ging dann auf Weltreise und erkundete mit seiner Frau in einem SUV Nord- und Südamerika, Australien und Afrika. Der SUV wurde per Schiff zu den Kontinenten gebracht. Das Ehepaar flog. In einem Interview mit der „taz“ sagte er auf die Frage: „Verträgt sich eine solche Weltreise denn mit dem Ziel, den Klimawandel aufzuhalten?“ „Wir haben im Dachzelt geschlafen und fast keine Güter konsumiert. Unterm Strich haben wir unseren CO2-Fußabdruck im Vergleich zum Leben in Deutschland nicht erhöht.“

Diese Aussage hat der Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart, André D. Thess, untersucht. Er kommt zu dem Fazit: „Ein Klimadenkfabrikdirektor auf Weltreise im SUV ist ungefähr so glaubwürdig wie ein kettenrauchender Lungenarzt.“ Damit weist er auch auf die neue Position von Rainer Baake hin. Er ist seit Juli 2020 Direktor der Stiftung Klimaneutralität, die von der amerikanischen Stiftung Energy Innovation mit einem Millionenbetrag finanziert wird. In dieser Position hat er ein Hundert-Tage-Programm für die kommende Bundesregierung zur Energie- und Klimapolitik entworfen, das die „Grünen“ nach Aussagen von Annalena Baerbock nach der Bundestagswahl durchsetzen wollen.

Bilanz des Schreckens
Zusammenfassend kann festgestellt werden: Baake hat durch seine auf Ideologie beruhende Tätigkeit maßgeblich an der Vernichtung der Kernenergie in der BRD, dem Anstieg der Strompreise auf den höchsten Stand in Europa durch den Ausbau der „erneuerbaren“ Energien, der Abwanderung der Industrie wegen zu hoher Energiekosten, der Umverteilung von unten nach oben mit Hilfe des EEG, der Umweltzerstörung durch Windgeneratoren und Energiepflanzen-Monokulturen, also an einem Niedergang der BRD mitgewirkt.

Er hat damit immer wieder seinen Beamteneid gebrochen. Als Direktor der Stiftung Klimaneutralität fordert er weiterhin eine Energiepolitik, die unfinanzierbar ist und die physikalischen Gesetze missachtet. Rainer Baake ist eine Gefahr für den Bestand der BRD.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: StockKosh-Industry-143
[2] https://www.naeb.info/Beitritt.htm

Grüne und Co. haben eher einen Notstand an gesundem Menschenverstand! – Steffen Kotré

29. Juni 2019 | AfD-Fraktion Bundestag
AfD: Es gibt keinen „Klimanotstand“

Steffen Kotré (AfD) sagte, dass es keinen „Klimanotstand“ gebe und bezog sich damit auf einen Linken-Antrag, der die Anerkennung eines solchen Notstands forderte. Eher gebe es einen „Notstand an gesundem Menschenverstand“, meinte Kotré. Der Bundesregierung warf er vor, die sichere Stromversorgung zu schreddern und so für eine Deindustrialisierung zu sorgen. Unternehmen verlagerten ihre Investitionen bereits ins Ausland, warnte Kotré. Es brauche keinen „religiösen Eifer“ und keine „Politik-Alchemisten“, sondern Ingenieure, Techniker, Kohle und eine gesicherte Energieversorgung, meinte der AfD-Abgeordnete.

Die dümmste Energiepolitik der Welt! – Johannes Huber

22. März 2019 | AfD-Fraktion Bundestag

Wikipedia: Rainer Baake
Rainer Baake: Zur Geschichte der grünen Ökologie- und Klimapolitik

17. November 2020 | Heinrich-Böll-Stiftung

Geld für die Klimaneutralität & Die Lohnspritze

22. September 2021 | HallMack

NAEB Stromverbraucherschutz e.V.
Heinrich Duepmann
Forststr. 15

14163 Berlin
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Keine Investoren mehr für neue Windanlagen und Solaranlagen

Keine Investoren mehr für neue Windanlagen und Solaranlagen NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2116 am 1. August 2021

Zu geringe oder gar keine Rendite mehr
Investoren für den Netzausbau, für Windanlagen und Solaranlagen ziehen sich zurück, weil keine ausreichende Rendite mehr möglich ist. Diese sollen nach dem Willen der Energiewendepolitiker die Kern- und Kohlekraftwerke ersetzen, die in den nächsten Jahren abgeschaltet werden.

Das ist technisch unmöglich, weil das Wetter anstelle des Bedarfs die Stromerzeugung regelt. Mal gibt es zu viel, mal zu wenig Windstrom und Solarstrom. Bei Dunkelflauten fließt gar kein Strom. Dieser schwankende „Ökostrom“ kann kein stabiles Stromnetz aufbauen und die Verbraucher auch niemals bedarfsgerecht versorgen.

Doch die Bundesregierung und die meisten politischen Parteien behaupten wider jede Vernunft, es sei trotzdem möglich. Sie täuschen die Bevölkerung. Zur Verdeutlichung hat der Stromverbraucherschutz NAEB für diesen wetterabhängigen Strom die Bezeichnung FAKEPOWER (Fake – Täuschung) gewählt.

Die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae, Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, prognostiziert einen Anstieg des Stromverbrauchs bis 2030 um 15 Prozent bei gleichzeitiger Abschaltung der Kern- und Kohlekraftwerke.

Zunehmender Strombedarf wird ignoriert
Diese Prognose ist sehr zurückhaltend, denn gleichzeitig sollen die Heizungen auf Wärmepumpen und die Autos auf Elektroantrieb umgestellt werden. Zusätzlich wird auch noch die technisch und wirtschaftlich unsinnige Erzeugung von Wasserstoff aus „grünem“ Strom angestrebt.

Der Ersatzstrom für abzuschaltende Kraftwerke und zusätzlich benötigter Strom sollen als Fakepower erzeugt werden. Es wird geplant, die derzeitigen Windanlagen und Solaranlagen zu verdreifachen und die Stromnetze auszubauen. Doch die Finanzierung stößt auf wachsende Schwierigkeiten.

Strom aus Wind, Sonne und Biomasse, also Fakepower, ist niemals wettbewerbsfähig. Eine bedarfsgerechte Stromerzeugung ist unmöglich. Sein Wert liegt weit unter den Gestehungskosten. Erst mit einer den Stromverbrauchern abgepressten Subvention nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) über 20 Jahre wird ein „wirtschaftlicher“ Betrieb erreicht.

Bei Stromüberschuss wird Fakepower zu weit niedrigeren Börsenpreisen verkauft. Ist der Stromüberschuss hoch, muss für den Export sogar noch in Form negativer Börsenpreise zugezahlt werden. Die Differenz zahlen die Stromverbraucher als EEG-Umlage. Jede weitere Fakepower-Anlage erhöht den Strompreis. Um diese Entwicklung zu mildern, schreibt die zuständige Bundesnetzagentur neue Anlagen aus.

Mindestvergütungen für Fakepower
Den Zuschlag erhalten die Projektentwickler mit den geringsten Vergütungsanforderungen. Das soll den Wettbewerb fördern. Aber es ist nur ein Wettbewerb um Subventionen, aber kein freier marktwirtschaftlicher Wettbewerb. Nach Mitteilung der Clearingstelle EEG|KWKG wurden die letzten Zuschläge mit Vergütungen für Solaranlagen auf Dächern von 7 Cent/Kilowattstunde (Ct/kWh) und auf Feldern für 5 Cent erteilt. Windanlagen an Land wurden mit Vergütungen von 6 Ct/kWh genehmigt. Am teuersten sind Biogasanlagen, die 15 Ct/kWh erhalten.

Nach einer Überschlagsrechnung ist mit diesen Vergütungen kein gewinnbringender Betrieb möglich. Dazu trägt auch eine neue Abgabe an die örtliche Gemeinde von 0,5 Ct/kWh bei, die eingeführt wurde, um die örtlichen Behörden zu bewegen, leichter die Baugenehmigungen zu erteilen. Das grenzt an Bestechung.

Unsicherheit greift um sich
Immer mehr Investoren betrachten Gewinne aus Fakepower-Anlagen als unsicher. Zusätzlich zu den kaum noch kostendeckenden Vergütungen gibt es ständig Änderungen an den Energiegesetzen, was verlässliche Planungen verhindert. Die Projektentwickler finden daher immer weniger Investoren für ihre geplanten und genehmigten Anlagen.

Ausländische Investoren bezweifeln darüber hinaus längerfristig die Zahlungsfähigkeit der BRD. Die hohen und weiter steigenden Strompreise durch die Fakepower-Anlagen vertreiben immer mehr Industriebetriebe, was zu mehr Arbeitslosigkeit und Armut führt. Die Rettung der Energiewende durch unwirtschaftlichen „grünen“ Wasserstoff beschleunigt diese Entwicklung zu allem Überfluss auch noch.

Warum die Netzkosten steigen
Erstaunlich sind zunächst die bei der letzten Ausschreibung geforderten geringen Vergütungskosten für Windstromanlagen auf See mit 5 bis 10 Ct/kWh, denn die Erzeugungskosten sind doppelt so hoch wie an Land. Verdient wird nur beim Stromtransport an Land.

Die Übertragungsnetzbetreiber, die den Strom an das Landnetz anbinden müssen, erhalten nach einem Bericht von Wallstreet Online für den Ausbau ihrer Netze eine weit über dem Markt liegende Rendite von 6,9 Prozent auf ihr eingesetztes Kapital.

Die Rendite ist von der Bundesnetzagentur genehmigt und garantiert. Dies erklärt, warum die Netzbetreiber aller Spannungsebenen bereitwillig ihre Leitungen verstärken und ergänzen. So geraten die Netzkosten zu einem wachsenden Anteil der Stromkosten.

Die Bundesnetzagentur schätzt in ihrem Jahresbericht 2020 die Kosten für den weiteren Netzausbau in dieser Dekade auf mehr als 100 Milliarden Euro, davon 55 Milliarden in Übertragungsnetze und 47 in Verteilernetze. Damit steigen die Netzkosten für Haushaltskunden von 7,6 um mehr als 1,5 auf 9,1 Ct/kWh, also um rund 20 Prozent. Da Strom unverzichtbar ist, bedeuten höhere Strompreise Verlust an Kaufkraft bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Niedergang.

Planwirtschaft
Die Bundesnetzagentur will nun laut einem Bericht von Wallstreet Online die Garantierendite um mehr als zwei Prozent senken. Damit dürften auch beim Netzausbau viele Investoren abspringen. Die Finanzierung der großen Nord-Süd-Trassen wird zum Problem.

Das sieht auch der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD). Er plädiert daher für eine bleibende hohe Eigenkapitalverzinsung, um die enormen Investitionen in die erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Es ist ihm offensichtlich egal, dass gleichzeitig der Durchschnittsbürger mit Negativzinsen belastet wird. Die Energiewende, die Umverteilung von Arm nach Reich, wird am Beispiel des Netzausbaus wieder deutlich. Soll es so weiter gehen?

Lügen, um zu drucken
In einem Interview Ende Juli 2021 fordert auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, die Abgaben auf CO2-Emissionen schneller zu erhöhen, die Strom, Heizung und Autofahren verteuern. „Wir sollten den Menschen – ob Wahlkampf oder nicht – klar sagen, dass die notwendigen Schritte allen etwas abverlangen werden.“, sagte er. Die Folgen, nämlich die Aufgabe oder das Abwandern der Industriebetriebe durch zu hohe Energiepreise ignoriert er offenbar.

Das erkennen aber die Investoren. Mit dem Niedergang der Industrie werden Stromleitungen geringer ausgelastet. Die Netzkosten und damit der Strompreis steigen dadurch weiter. Renditen bleiben aus. Doch diese Wahrheit verschweigt der Bundestagspräsident.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: StockKosh-solar-85
[2] https://www.naeb.info/naeb7.htm

Prof. Dr. Ingo Hahn: Fakten versus Windkraft!

16. Juni 2021 | AfD-Fraktion Landtag Bayern
Aus der 85. Plenarsitzung des Bayerischen Landtags vom 16.06.2021

Energiewende: Deutschland baut viel zu wenig Windräder

13. September 2019 | ZDF heute-show
So wird das nichts mit der Energiewende: Deutschland müsste fünf neue Windräder am Tag errichten – schafft aber nur deutlich weniger.

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Zunehmender Stromverbrauch: Wie soll dieser Strom erzeugt werden?

Zunehmender Stromverbrauch: Wie soll dieser Strom erzeugt werden? NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2115 am 18. Juli 2021

Steigender Strombedarf und das Beenden von Kohle- und Kernkraftverstromung werfen die Frage auf, wie Strom erzeugt und eingespeist werden soll.

Nach den fast täglichen Pressemitteilungen des BDEW, dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, der Lobbyorganisation der Stadtwerke, wird der Stromverbrauch in der BRD in den nächsten Jahrzehnten deutlich ansteigen. Information und Kommunikation, die heute bereits in den Haushalten mit 28 Prozent mehr Strom verbrauchen als Kochen, Waschen und Trocknen zusammen, nehmen weiter zu. Das Heizen mit Wärmepumpen wird den Stromverbrauch von Haushalten mehr als verdoppeln. Weiteren Bedarf in der gleichen Größenordnung haben die geplanten Elektroautos.

Die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae vom Bündnis 90/Die Grünen, prognostiziert allerdings nur einen Anstieg des Stromverbrauchs bis 2030 um 15 Prozent. Das ist für die geforderte Umstellung von Heizungen und Autoantrieben viel zu wenig. Zusätzlich wird auch noch die technisch und wirtschaftlich unsinnige Erzeugung von Wasserstoff aus „grünem“ Strom angestrebt.

Windstrom kann keinen Kohlestrom ersetzen
Der benötigte Strom soll vorwiegend durch eine Verdreifachung der Windgeneratoren und der Solaranlagen gewonnen werden, um die Kohlekraftwerke zu ersetzen, die nach dem Kohleausstiegsgesetz stillgelegt werden. Zusätzlich sollen Heizkraftwerke auf Holz als Brennstoff umgestellt werden. In den Wäldern wächst zu wenig Holz nach. Es muss Raubbau betrieben werden. Nach einer Berechnung des Stromverbraucherschutzes NAEB wären nach einer Umstellung sämtlicher Heizkraftwerke auf Holz unsere Wälder in 20 Jahren vollständig vernichtet.

Strom aus Wind und Sonne ist abhängig vom Wetter. Fehlt beides bei einer Dunkelflaute, müssen plan- und regelbare Kraftwerke die gesamte Stromerzeugung übernehmen. Wind- und Solarstrom können kein einziges Kraftwerk ersetzen.

Zu den regelbaren Anlagen zählen neben den Dampf- und Gaskraftwerken die Wasserkraftwerke. Heizkraftwerke sind auch regelbar. Sie werden aber auf den Wärmebedarf eingestellt. Der anteilig anfallende Strom wird in das Netz eingespeist. So ist ihre Stromerzeugung letztlich auch wetterabhängig. Die Wasserkraftwerke in der BRD haben zusammen eine Leistung von rund 5.500 Megawatt (MW), zu wenig, um die Spitzenlast von 85.000 MW abzudecken. Die BRD benötigt eine planbare Stromerzeugung von mindestens 80.000 MW. Das sind 80 große Kohle- oder Kernkraftwerke oder etwa 200 Gaskraftwerke.

Da die Kohle- und Kernkraftwerke stillgelegt werden sollen, ist der ersatzweise Bau von Gaskraftwerken erforderlich. Es gibt Pläne und sogar ein Gesetz über die Abschalttermine der Kohlekraftwerke. Der Ersatz durch Gaskraftwerke ist dagegen noch weitgehend in der Vorplanung. Diese Zahlen ignorieren den steigenden Strombedarf, der auch mehr regelbare Kraftwerke erfordert.

Strommangel droht
Die BRD steuert mit der Energiewende zum „Klimaschutz“ auf einen akuten Strommangel zu. Gleichzeitig gibt es Überschuss bei Starkwind und Sonnenschein. Schon 2021 wird zeitweise bis zu 8.000 MW Strom vorwiegend aus Frankreich von den dortigen Kernkraftwerken importiert. Das sind 10 Prozent des Bedarfs. Das Klimarettungsprogramm der EU verlangt und fördert die Stilllegung von Kohlekraftwerken in allen Mitgliedsstaaten. Damit wird in ganz Europa die plan- und regelbare Stromerzeugung zugunsten wettergesteuertem Wind- und Solarstrom verringert, den der Stromverbraucherschutz NAEB zu Recht als Fakepower (Fake = Täuschung) bezeichnet, weil er niemals bedarfsgerecht verfügbar ist. Die Politik von BRD und EU führt so zwangsläufig zu Perioden mit Strommangel, da Regelkraftwerke fehlen werden und Importe ausbleiben können.

Andererseits findet der wachsende Stromüberschuss bei Starkwind und Sonnenschein keine Abnehmer mehr. Eine wirtschaftliche Speicherung ist bisher außer Sicht. Die Forderung, mit dem Überschussstrom „grünen“ Wasserstoff zu erzeugen und bei Bedarf in Gaskraftwerken wieder zu verstromen, ist wirtschaftlicher Unsinn.

Kosten steigen
Die Kosten der Energiewende werden verschwiegen. Fragen danach kontern die Klimaideologen mit dem Argument, es gelte, das Klima zu retten, sonst stiegen die Kosten noch viel höher. Angaben dazu fehlen oder sind äußerst vage. Dies hat der Bundesrechnungshof kürzlich auch wieder kritisiert. Bekannte Kosten sind die Subventionen von Fakepower, dem Strom aus Sonne und Wind, die als EEG-Umlage ausgewiesen werden. Zurzeit sind das rund 25 Milliarden Euro im Jahr. Dazu kommen noch weitere Umlagen zur Stützung von Fakepower, wie Regelungskosten, Entschädigung für die Abschaltung von Industrieanlagen bei hoher Stromnachfrage und so weiter, die insgesamt über fünf Milliarden im Jahr ergeben.

Laut einer BDEW-Abschätzung würden notwendige Maßnahmen in den Bereichen Ausbau der „Erneuerbaren“, Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, Ausbau der Netze und der Ladeinfrastruktur für E-Autos sowie hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen bis 2030 Investitionen in Höhe von insgesamt 320 Milliarden Euro erfordern. Zusammen mit den Fakepower-Subventionen sind das 60 Milliarden Euro im Jahr, die den Strompreis weiter erhöhen. Die BRD wird so ihre unrühmliche Spitzenposition als Weltmeister für Strompreise ausbauen.

Schluss mit der Energiewende!
Es wird höchste Zeit, dass Regierung und Politiker über eine „Wende“ zurück in die Realität nachdenken und diese Wende auch vollziehen. Sonst droht eine Zukunft mit Strommangel, steigenden Kosten, wachsender Arbeitslosigkeit und Abwanderung der Industrie. Ist das gewünscht?

Mit einem Abbruch der Energiewende sind mehr als 60 Milliarden Euro im Jahr für sinnvolle Aufgaben verfügbar. So können die durch die Corona-Krise zerrütteten Staatsfinanzen durch Beendigung dieser katastrophalen Energiepolitik in wenigen Jahren wieder stabilisiert werden.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
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[1] Bildquelle: StockKosh-factory-17
[2] https://www.naeb.info/naeb7.htm

Wegen der Begriffsverwirrungen und wegen falscher Begriffe habe ich die Videobeschreibung redaktionell bearbeitet:
Kampf um Strom – Welchen Preis zahlen wir für die Energiewende? | SWR

8. Februar 2021 | SWR Marktcheck

Klimaneutral bis 2050: Die Energiewende ist eine Jahrhundertaufgabe für die BRD. Woher wird unser Strom kommen, wenn alle konventionellen Kraftwerke vom Netz gehen? Wer kassiert und wer zahlt?

Mehr Infos zur Sendung

Damit die BRD in den kommenden Jahrzehnten klimaneutral werden kann, muss praktisch der gesamte Strombedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt sein, sei es für unsere Mobilität oder auch für die Wärme zum Heizen der Häuser. Aktuell gibt es allerdings noch einen Energiemix aus verschiedenen Quellen. Hierbei liegt der Anteil der Erneuerbaren wie beispielsweise Windkraft, Solar oder Biogas bei gerade mal bei 17% vom gesamten Energiebedarf.

ERNEUERBARE-ENERGIE-GESETZ
2000 brachte die damalige Bundesregierung ein neues Gesetz zur Förderung des Stroms aus erneuerbaren Energien auf den Weg. Tatsächlich verhalf das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG genannt, dem Biogas-, Wind- und Solarstrom zu einem enormen Aufschwung. Finanziert wurde dieser Boom durch die sogenannte EEG-Umlage, die jeder Stromkunde pro verbrauchter Kilowattstunde bezahlt.

Doch das Wachstum hatte auch eine Schattenseite. Die garantierten Preise für den eingespeisten Strom aus erneuerbaren Energien sorgten unter anderem dafür, dass die EEG-Umlage, die diese Festpreise finanzierte, ständig stieg, ein Grund für den höchsten Strompreis in Europa.

FLÄCHENDECKENDES STROMNETZ
Der Ausbau von Solar und Windkraft an Land verlangsamt sich seit Jahren. Dafür entstanden vor den Küsten gigantische Windkraft-Anlagen. Ihre Kapazität wuchs allein in den vergangenen zehn Jahren um sagenhafte 10.000 Prozent. Eine gigantische Menge an Strom, die aber auch dorthin transportiert werden muss, wo sie gebraucht wird.

Mehr als 31 Milliarden Euro wurden seit 2010 in den Netzausbau investiert. Doch der stockt gewaltig. Dabei sind die Ziele der Bundesregierung ambitioniert: In den kommenden zehn Jahren soll der Anteil von grünem Strom von heute 46% auf 65% ansteigen. Dabei spielt der Trassenausbau eine zentrale Rolle. Doch von den geplanten 7.700 Kilometern Gesamtlänge steht für den Großteil die Baugenehmigung aus. Gerade mal ein Fünftel der Trassen sind bislang fertiggestellt, nur 1.500 km.

PROTESTE BEIM NETZAUSBAU
Seit Jahren verzögern Bürgerproteste und Prozesse den größtenteils oberirdisch betriebenen Netzausbau. Sie werfen den Netzausbaubetreibern vor, die Natur beim Bau der Trassen nachhaltig zu zerstören. Dies widerspricht ihrer Meinung nach einer „nachhaltigen Energiewende“, einem doppelt sinnfreien Begriff. Schließlich gehe es hierbei um ein ganzheitliches Zusammenspiel zwischen Mensch und Umwelt. Dabei fühlen sie sich vom Bundeswirtschaftsministerium und Minister Peter Altmaier im Stich gelassen, die lediglich die zentrale Energiewende im Sinne der Stromkonzerne vorantreiben, so ihre Argumentation.

Der Konflikt zwischen Großprojekten auf der einen Seite und dem dezentralen Ausbau der Erneuerbaren auf der anderen schwelt seit Jahrzehnten. Tatsächlich ist der Streit bereits so alt wie die Energiewende selbst, denn die Abhängigkeit vom Netz soll erhalten bleiben.

Eine Lösung beim Netzausbau wäre beispielsweise das unterirdische Verlegen der Trassen – auch wenn das teurer ist als oberirdisch. Denn damit verringere sich der Widerstand in der Bevölkerung deutlich.

TRASSENBAU UND ENERGIEWENDE
In jedem Fall müsste der Ausbau der Trassen vorankommen. Derzeit werden die Windräder abgeschaltet und die Betreiber zum festgelegten Mindestpreis entschädigt. Diese Ausgleichzahlungen gehen Jahr für Jahr in die Milliarden.

Eine bis eineinhalb Milliarden Euro pro Jahr – nur für Ausgleichszahlungen an Strom, der da wäre, aber wegen fehlender Leitungen keine Abnehmer hat: Das ist viel Geld, das an anderer Stelle für die Energiewende fehlt und viel besser in dezentrale Energiesysteme investiert werden könnte – das fordern Trassengegner und Experten. Sie fürchten eine Stromlücke, wenn die konventionellen Kraftwerke bald abgeschaltet werden. Und die könne nur verhindert werden, wenn massiv in Solaranlagen auf deutschen Dächern investiert wird.

Ob und wie die Klimaziele der Politik in der BRD erreicht werden, weiß niemand.

Autoren: Sigrid Born, Jörg Hommer
Bildquelle: Unsplash/ Andrey Metelev

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Welchen Wert hat grüner Strom?

Welchen Wert hat grüner Strom? NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2109 am 25. April 2021

Grüner Strom aus Wind, Sonne und Biomasse sollen die BRD und die übrige Welt vor einer Klimakatastrophe retten. Er wird als wertvoll gepriesen. Doch welchen Wert hat er wirklich?

Widersprüchliche vermeintliche „Klimanneutralität“
Die Bundesregierung und fast alle Bundestagsparteien wollen bis 2050 eine „klimaneutrale“ BRD herbeiführen. Strom soll nur noch von Wind- und Solaranlagen, aus Biomasse und Wasserkraftwerken sowie aus Erdwärme erzeugt werden. Die Versorgung mit Strom aus Biomasse und Wasserkraft ist allerdings in 2021 bereits weitgehend ausgereizt. Die Wälder in weiteren 22 Jahren abzuholzen, ist sicherlich ein wahnwitziger Irrweg.

Laut Bundesnetzagentur wurden in 2018 8,3 Prozent des verbrauchten Stroms aus Biomasse erzeugt. Dafür wurden fast 10 Prozent der BRD-Anbauflächen eingesetzt. Die Wasserkraftwerke trugen lediglich mit 3,2 Prozent zum Strombedarf bei. Zur Erzeugung einer Kilowattstunde (kWh) Strom ist eine Tonne Wasser mit einer Fallhöhe von 360 m erforderlich. In der BRD gibt es für den weiteren Ausbau von Wasserkraftwerken weder genügend Wasser noch ausreichende Fallhöhen. Schon jetzt müssen in trockenen Jahren Wasserkraftwerke abgeschaltet werden.

Betrug durch Fakepower
Zwar ist dies der Bundesregierung bekannt, doch sollen Wind- und Solarstrom trotzdem zum Rückgrat der Energiewende ausgebaut werden. Die Anlagen dafür sollen verdreifacht werden. Zur Durchsetzung wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geändert. Die Befugnisse der Planungs- und Genehmigungsbehörden wurden erweitert, um so die Widerspruchsmöglichkeiten der Anwohner gegen immer mehr und immer größere Windgeneratoren (Flügelhöhe bis 200 m) zu erschweren. Eine Abgabe für jede erzeugte Kilowattstunde an die örtliche Gemeinde soll Genehmigungen erleichtern und beschleunigen. Ob Letzteres in den Bereich der Bestechung fällt, müsste geprüft werden.

Mit einer Verdreifachung der Wind- und Solaranlagen hätte man rein rechnerisch die Strommenge im Jahr, die derzeit von den Kern- Kohle- und Gaskraftwerken erzeugt wird. Denn die Leistung der Windgeneratoren und der Fotovoltaik-Platten, also die Kilowattstunden, ist unplanbar. Je nach Wetterlage gibt es mal zu viel und mal zu wenig Strom. In windstillen Nächten wird gar kein Strom erzeugt.

Physik contra Ideologie
Die Anlagen sind wettergesteuert. Schon die Änderung der Windgeschwindigkeit um 20 Prozent verdoppelt oder halbiert die Leistung der Generatoren. Wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt, kann der Solarstrom auf die Hälfte sinken. Die Stromerzeugung selbst ist unregelbar. Sie kann nur gedrosselt oder abgeschaltet werden.

Mit dem wetterwendischen Wind- und Solarstrom allein gäbe es kein stabiles Wechselstromnetz. Das wird aber von der Bundesregierung mit der Behauptung vorgetäuscht, die BRD solle demnächst vollständig mit regenerativer Energie versorgt werden. Der Stromverbraucherschutz NAEB nennt daher zu Recht auf NAEB.de diesen Strom FAKEPOWER (Fake = Täuschung).

Dunkelflaute: Nachts scheint keine Sonne
Wenn Wind und Sonne fehlen, gibt es keine Fakepower. Dann müssen die Dampfkraftwerke und Gaskraftwerke einspringen. Ein Import aus benachbarten Ländern gelingt nie, nur teilweise zu horrenden Kosten. Die benötigten Strommengen sind bei den benachbarten Staaten niemals in benötigter Menge verfügbar. Das heißt, es sind weiterhin Kraftwerke notwendig, die das Land voll versorgen können.

Selbst eine Verzehnfachung der Fakepower-Anlagen lässt das Problem bestehen. Die BRD baut unbeirrt eine Doppelversorgung aus. Bei Wind und Sonnenschein könne dann die BRD weitgehend mit Fakepower versorgt werden, wird behauptet. Aber bei Dunkelflauten müssen die immer in Bereitschaft stehenden Kraftwerke die gesamte Strommenge liefern. Es sind doppelte Investitions- und Betriebskosten fällig.

Die „bösen“ Brennstoffe
Fakepower ist Strom zweiter Klasse. Er kann weder geplant noch geregelt werden. Daher ist er wertloser als Kraftwerkstrom, der die Stromversorgung vollständig sichert. Fakepower kann lediglich zeitweise Brennstoffe der Kraftwerke einsparen. Das ist der alleinige Wert von Fakepower. Dies ist aber immer noch zu hoch gegriffen. Die Kraftwerke müssen betriebsbereit sein, um sofort Fakepower-Mangel auszugleichen. Sie müssen also unter Dampf stehen. Das kostet Brennstoff, ohne eine einzige Kilowattstunde erzeugen zu können. Ein betriebsbereites Kraftwerk verbraucht ohne Leistung etwa 10 Prozent des Volllast-Brennstoffs. Auch im Teillastbereich laufen die Kraftwerke mit einem geringeren Wirkungsgrad, verbrauchen also mehr Brennstoff pro Kilowattstunde.

Vergleichen hilft
In der Tabelle sind die Menge und Kosten der verschiedenen Energieträger zur Erzeugung von einer Kilowattstunde Strom gegenübergestellt. Fakepower ist danach zehnfach teurer als die Brennstoffkosten für Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke.

Die teure Fakepower wird an der Börse zu ihrem Wert und damit weit unter der EEG-Einspeisevergütung verkauft. Politiker nennen das subventionieren. Richtigerweise muss es heißen, Fakepower wird zu Dumping-Preisen abgegeben. Die Energiewendepolitik der BRD ist in der Tat die wohl größte Dumping-Aktion weltweit mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro im Jahr. Das Dumping verteuert und schwächt die Stromversorgung und nagt erheblich am Lebensstandard. Soll das bis zum bitteren Ende so weitergehen?

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz
www.NAEB.info und www.NAEB.tv

[1] Bildquelle: NAEB-Tabelle
[2] https://www.naeb.info/naeb7.htm

Dekadenz – Jubelnd in den Untergang – Ein Film von Imad Karim

25. April 2021 | TV-Journalist Imad Karim

„Dekadenz – Jubelnd in den Untergang“ beschreibt den nach meiner Ansicht absurden Zustand, in dem sich Europa und speziell die BRD befinden. Der Film ist ein kurzweiliger Streifzug durch die Zeitgeschichte Nachkriegsdeutschlands. Er erzählt vom „langen Marsch der Sozialisten durch die Institutionen“ und den Warnungen davor durch Franz-Josef Strauß, von der deutschen Einheit, der nach Links gerückten Republik und vom schleichenden Verlust der Werte der Aufklärung.

Ich hatte bereits 2016 mit den Dreharbeiten begonnen und musste diese 2017 aufgrund der intensiven Drehkosten abbrechen. Ende 2020 habe ich beschlossen, mit den Dreharbeiten fortzufahren, nach dem ich den wunderbaren Essay „Linker Ideologie-Fun-Park vor der Pleite“ des österreichischen Autors Werner Reichel gelesen habe. Werner Reichel stellte mir seinen Text freundlicherweise, kollegial und unentgeltlich zur Verfügung und so ist der Film heute am 25. April 2021 fertiggeworden.

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In der BRD wird zu viel Ökostrom eingespeist

In der BRD wird zu viel Ökostrom eingespeist NAEB-Mitglied werden und NAEB-Rundbrief per E-Mail empfangen [2]

NAEB 2107 am 28. März 2021

Immer wieder müssen Wind- und Solaranlagen abgeschaltet werden, weil zu viel Ökostrom eingespeist wird. Mit jedem neuen Windgenerator und jeder neuen Fotovoltaik-Anlage häufen sich die Abschaltungen, was die Betreiber in keiner Weise stört, denn sie erhalten eine Ausfallvergütung für überflüssigen und ungelieferten Strom, die der Stromkunde als EEG-Umlage bezahlen muss. Statt die Energiewende zu stoppen, wollen die Wendepolitiker die Erzeugung von Wind- und Solarstrom noch verdreifachen. Das geht in die Hose.

Windgeneratoren an der Küste werden oft abgeschaltet
Rolf Schuster vom Verein „Vernunftkraft“ hat die Nutzung von Wind- und Sonnenstrom nach den Daten der Bundesnetzagentur zusammengestellt. Danach wurden im Jahr 2019 – die Zahlen für 2020 müssen noch ermittelt werden – 703 Millionen Euro Ausfallvergütung an die Betreiber von Wind- und Solaranlagen gezahlt, weil bei einem Überschuss ihr Strom abgeschaltet wurde, um das Netz stabilzuhalten. Die Ausfallentschädigung basiert auf einer berechneten erreichbaren Erzeugung von 6,45 Milliarden Kilowattstunden (kWh), für die es keinerlei Verwendung gab. Das entspricht gut einem Prozent des Jahresbedarfs.

Im windreichen Schleswig-Holstein gab es die meisten Abschaltungen. Knapp 20 Prozent des Windstroms hätten in das Netz eingespeist werden können. Doch das hätte das Netz überlastet. Es folgt Niedersachsen, der größte Windstromerzeuger. Dort war es unmöglich, etwas mehr als 5 Prozent einzuspeisen. Die beiden Länder verfügen über ein Drittel der in der BRD installierten Windstromleistung. Die übrigen Länder konnten den Windstrom fast vollständig in das Netz einspeisen. Das war möglich, weil in diesen Bereichen noch ausreichend Dampfkraftwerke vorhanden sind, die auf die schwankende Windstromleistung bedarfsgerecht reagieren können. Mit den geplanten Abschaltungen der Kern- und Kohlekraftwerke entfällt diese Regelmöglichkeit.

Hohe Ausfallvergütungen
Die höchsten Ausfallvergütungen, die von der Bundesnetzagentur als Entschädigungsansprüche bezeichnet werden, wurden für den Windstrom von Landanlagen fällig: Die Betreiber erhielten knapp 430 Millionen Euro für 5,084 Milliarden kWh Phantomstrom. Das sind 8,5 Cent/kWh. Deutlich teurer ist der Strom von der hohen See. Ein theoretisch erzeugbarer Off-Shore-Strom von 1,187 Milliarden kWh wurde mit 20 ct/kWh vergütet. Das sind 238 Millionen Euro.

Solar- und Biogasstrom konnten weitgehend genutzt werden. Ihr Anteil an der Ausfallvergütung liegt bei wenigen Prozent. Die Vergütung pro Kilowattstunde ist allerdings beachtlich hoch, für Solarstrom 20,2 ct/kWh und für Biogasstrom 20,3 ct/kWh.

Hohe Kosten für zu viel Strom
Strom ist ein Energietransport. Er muss zum Zeitpunkt seiner Erzeugung beim Verbraucher wieder in eine andere Energieform umgewandelt werden. Überschussstrom wird daher zum Problem. Findet man keine Abnehmer, bleibt nur ein Export ins benachbarte Ausland übrig.

Dies wird über die Strombörsen organisiert. Bei einem Überangebot sinken die Strompreise in den negativen Bereich. Das heißt, Stromabnehmer bekommen noch Geld dazu. Im letzten Jahr 2020 gab es den Rekord von 309 Stunden mit negativen Preisen. Insgesamt wurde für den Export des überflüssigen Stroms mehr als 26 Millionen Euro gezahlt.

Bei hohem Stromangebot und niedrigen oder sogar negativen Preisen exportiert die BRD viel Strom. In diese Börsenpreise müssen auch die Kraftwerke einsteigen, für sie ein Verlustgeschäft. Sie drosseln daher ihre Produktion oder legen Kraftwerke still. Kommt es dann zu einer Flaute und wenig Sonnenlicht, entsteht Strommangel im BRD-Netz. Dann wird Strom importiert. Bei Mangel ist der Preis hoch. Die BRD exportiert also teuren Wind- und Solarstrom weit unter den Vergütungskosten ins Ausland und importiert bei Bedarf Strom zu deutlich höheren Preisen. Die Importleistungen erreichen 5.000 Megawatt. Das ist die Leistung von fünf großen Kernkraftwerken oder sieben Kohlekraftwerken. Mit den Abschalten der letzten Kernkraftwerke und weiteren Kohlekraftwerken steigt der Stromimport.

Wind- und Solarstrom hat geringen Wert
Wind-, Solar- und Biogasstrom wurde laut Bundeswirtschaftsministerium im Mittel mit 14 ct/kWh vergütet. Der Börsenwert liegt aber weit darunter und wird bei einem Überangebot sogar negativ. Dieser wetterabhängige Wendestrom ist deutlich teurer und gleichzeitig weniger wert als der plan- und regelbare Kraftwerkstrom. Das bleibt auch so, wenn durch Abgaben auf Kohlenstoffdioxid-Emissionen die Erzeugung des Kraftwerkstroms verteuert wird, denn die Unterschiede sind in keiner Weise wirtschaftlicher Natur, sondern allein physikalisch-technischer Natur.

Der Wendestrom bleibt zweitklassig. Er allein erlaubt kein stabiles Stromnetz. Die großen Kraftwerke müssen Frequenz und Phase im Netz vorgeben und stabilisieren. In ein solches Netz kann dann bis zu 55 Prozent Wendestrom eingespeist werden. Die Bundesregierung und alle Bundestagsparteien außer der AfD wollen jedoch mit dem weder plan- noch regelbaren Wendestrom die BRD zu 80 oder sogar zu 100 Prozent versorgen. Das ist unmöglich. Es ist eine Täuschung der Bevölkerung. Um das deutlich zu machen, bezeichnet der Stromverbraucherschutz NAEB diesen Strom als FAKEPOWER (Fake = Täuschung). NAEB ist eine Vereinigung von Energiefachleuten, die über Jahrzehnte maßgeblich an einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung mitgewirkt haben: www.naeb.info

Auch zu wenig Fakepower wird teuer
Wenn wenig Wind weht, keine Sonne scheint, aber gleichzeitig der Strombedarf steigt, kommt es im Netz der BRD immer häufiger zu Strommangel, der weder durch Importe noch durch Dampfkraftwerke ausgeglichen werden kann. Es werden dann große industrielle Verbraucher, wie beispielsweise Aluminium-Elektrolysen mit hohem Strombedarf für eine begrenze Zeit abgeschaltet. Um ein Kilogramm Aluminium zu erzeugen, werden 16 bis 18 Kilowattstunden gebraucht.

Dieses Verfahren läuft unter der zupackenden Bezeichnung Engpass-Management. Der zutreffendere Name wäre Mangelverwaltung. Die Firmen werden für den Produktionsverlust entschädigt. In 2020 wurden dafür an die Betriebe 961 Millionen Euro ausgezahlt, die als anteilige EEG-Umlage alle Stromkunden tragen müssen.

Das Engpass-Management soll in Zukunft auf die Ladeanlagen für Elektroautos ausgeweitet werden. Hier ist jedoch keine Entschädigung vorgesehen. Besitzer von Elektroautos sollten sich darauf einstellen, dass sie nur noch sporadisch die Batterie ihres Fahrzeugs aufladen können. Dann bleibt es halt stehen, entweder in der Garage oder unterwegs am Straßenrand.

Wendepolitik am Ende
Eine realistische Betrachtung zeigt, dass mit Fakepower keine Energiewende erreicht werden kann. Die Erzeugungskosten liegen deutlich über den Stromkosten der Kraftwerke. Der Wert der unzuverlässigen Fakepower liegt dagegen deutlich unter dem Wert des plan- und regelbaren Kraftwerkstroms. Die teure Fakepower verteuert den Strom weiter durch ihre großen Schwankungen, die hohe und teure Regelleistungen der Kraftwerke erfordern.

Die Behauptung von Wendepolitikern, Wendestrom, oder besser Fakepower, sei heute vielfach preiswerter als Kraftwerkstrom, ist schlicht falsch. Es bestehen auch keine Aussichten, dass sich dies irgendwann ändern könnte. Fakepower benötigt Subventionen. Werden diese gestrichen, sind die Anlagen unwirtschaftlich. Das gilt auch für abgeschriebene Anlagen. Ursprünglich sollten die lukrativen Einspeisevergütungen nach 20 Jahren auslaufen, was Unwirtschaftlichkeit bedeutet. Die einflussreiche Windlobby hat eine Anschlusssubvention erreicht und kann so weiter profitieren, statt die Anlagen kostenpflichtig demontieren zu müssen.

Die BRD hat heute bereits die höchsten Strompreise aller Industriestaaten weltweit. Mit der Fortführung der Wendepolitik werden die Strompreise weiter steigen. Es ist sinnfrei, die Subventionen als steuerliche Zuschüsse zu kaschieren. Nominell bleibt der Strompreis stabil. Die Volkswirtschaft muss aber den Kostenanstieg durch höhere Steuern tragen. Kaufkraft-, Arbeitsplatzverluste und Abwandern der Industrie sind die Folge. Wann werden das die Bürger und Stromverbraucher in der BRD begreifen, und ihre Politiker zur Umkehr zwingen?

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[1] Bildquelle: 408_HiRes_PLR_Photos_money-finance-bills-500
[2] https://www.naeb.info/naeb7.htm

Stromlücke: Marc Bernhard entlarvt E-Auto-Wahnsinn! – AfD-Fraktion im Bundestag

15. Februar 2021 | AfD-Fraktion im Bundestag
Die Bundesregierung weiß genau, dass es die exorbitanten Strommengen für ihre zehn Millionen geplanten E-Autos gar nicht gibt. Schon das Aufladen von nur fünf Millionen würde für zehn Stunden die gesamte in der BRD zur Verfügung stehende Strommenge verschlingen. Alles andere müsste abgeschaltet werden. Das ist absolut verantwortungslos und nicht machbar!

Amtlich: Wind & Solar können kein einziges Kraftwerk ersetzen! – Christian Loose (AfD)

3. März 2020 | AfD-Landtagsfraktion NRW
Auf dem Papier sieht die theoretische Leistung von Windkraftwerken und Solaranlagen ja ganz nett aus. Was Grüne und Energiewende-Milliardäre aber verschweigen: In der Praxis bleibt davon so gut wie überhaupt nichts übrig! Warum das so ist und wieso es sich auch nicht ändern wird, erklärt Christian Loose, energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion NRW.
Rede gehalten am 13. Februar 2020 im Landtag NRW.

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